Verlust 2003 höher als erwartet: Autosparte bleibt Fiats Sorgenkind

Verlust 2003 höher als erwartet
Autosparte bleibt Fiats Sorgenkind

Fiat hat im vergangenen Jahr seine Verluste weniger verringern können als Branchenexperten erwartet hatten. Besonders die Autosparte des italienischen Konzerns bleibt das Sorgenkind. Sie hatte im Schlussquartal ihren operativen Verlust nicht so stark reduzieren können wie von Analysten durchschnittlich vorausgesagt.

HB TURIN. Die Fiat-Aktie tendierte am Freitag mit 1,5 Prozent tiefer, nachdem sie vor Veröffentlichung der Geschäftszahlen noch zeitweise mehr als drei Prozent im Plus gelegen hatte.

Für 2003 wies der Konzern einen Nettoverlust von 1,9 Milliarden Euro aus. Experten hatten im Schnitt nur einen Fehlbetrag von 1,2 Milliarden Euro prognostiziert. Im Jahr 2002 hatte Italiens größte Industriegruppe noch einen Rekordverlust von 4,3 Milliarden Euro verzeichnet. Der Konzern war damals vor allem durch einbrechende Autoabsätze belastet worden und sah sich wegen seiner hohen Schulden zu Geschäftsverkäufen und einem drastischen Sparkurs gezwungen.

Fiat bekräftigte zugleich seine Ergebnisziele. Demnach will der Konzern im laufenden Jahr beim Betriebsergebnis die Gewinnzone erreichen und im kommenden Jahr beim Nettoergebnis. Der operative Verlust 2003 belief sich auf 510 Millionen Euro im Konzern und auf 979 Millionen Euro in der Auto-Sparte.

Im Schlussquartal 2003 steigerte Fiat den operativen Konzerngewinn auf 142 (Vorjahreszeitraum: drei) Millionen Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt lediglich 120 Millionen Euro erwartet. Der Gruppenumsatz fiel auf 12,66 (14,9) Milliarden Euro. Der operative Verlust von Fiat Auto lag mit 97 Millionen Euro höher als die durchschnittliche Expertenschätzung von 20 Millionen Euro. Der Spartenumsatz stagnierte mit 5,71 Milliarden Euro.

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