Verlust im Halbjahr ausgeweitet
Lion Bioscience bleibt in den roten Zahlen

Die von SAP-Mitgründer Dietmar Hopp umworbene Heidelberger Biotechnologiefirma Lion Bioscience hat ihren Verlust in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 2006/07 (bis Ende September) ausgeweitet.

HB FRANKFURT. Für das vergangene Halbjahr gab das Unternehmen am Donnerstag einen ausgeweiteten Verlust von 402 000 (Vorjahresperiode: minus 103 000) Euro bekannt. Belastend hätten sich insbesondere Transaktionskosten von rund 380 000 Euro ausgewirkt. Lion hatte die Firma Sygnis Bioscience übernommen.

Wegen des Zukaufs rechnet Lion für das Gesamtjahr mit einem Verlust, nachdem die Firma ursprünglich noch von einem ausgeglichenen Ergebnis ausgegangen war.

Vorstand und Aufsichtsrat haben den Aktionären empfohlen, die Übernahmeofferte Hopps nicht anzunehmen. Bislang bieten die beiden Beteiligungsgesellschaften DH-Capital und OH Beteiligungen der Familie Hopp im Rahmen eines freiwilligen Angebotes 1,82 Euro pro Lion-Aktie. Die Papiere beendeten am Donnerstag den Handel mit 2,35 Euro.

Lion Bioscience hatte Hopps Beteiligung Mitte Oktober auf 20,52 Prozent beziffert, BASF ist mit 7,69 Prozent an dem Biotech-Unternehmen beteiligt. Hopp will unter dem Dach von Lion zusammen mit der BASF-Beteiligung Axaron ein neues Pharmaunternehmen schmieden. Lion ist nach der Aufgabe der Wirkstoffforschung und dem Verkauf des Software-Geschäfts eine praktisch leere Unternehmenshülle.

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