Verluste geringer als erwartet
Toshiba ist an kritischem Punkt

Besser als erwartet lief das Quartal für Toshiba. Trotz eines Verlustes zeigte sich der japanische Technologiekonzern zufrieden, gab aber zu, an einem kritischen Punkt zu sein.

HB OYAMA. Toshiba habe auf Grund sinkender Preise für Speicherchips einen Betriebsverlust von rund zwei Milliarden Yen (14,6 Millionen Euro) für den Dreimonatszeitraum April bis Juni ausgewiesen, das berichtet die japanische Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai". Der Fehlbetrag sei damit aber geringer als ursprünglich vom Unternehmen erwartet ausgefallen.

"Derzeit sehen unsere Ergebnisse etwas besser als ursprünglich erwartet aus", sagte Toshiba-Chef Tadashi Okamura am Rande eines Wirtschaftsforums am Donnerstag. „Aber es ist immer noch sehr unklar, wie gut sich die Dinge künftig entwickeln. Wir sind an einem kritischen Punkt.“

Das Halbleitergeschäft sei der einer der Gründe für die Verbesserung. Die PC-Sparte entwickele sich gut. Für Toshiba sei es nicht ungewöhnlich, einen Verlust im ersten Quartal zu verbuchen, da das Unternehmen seine Umsätze auf die Monate Januar bis März konzentriere, so Okamura. "Wenn Sie die Geschichte unseres Unternehmens anschauen, sind wir im ersten Quartal für gewöhnlich in den roten Zahlen“, erklärte der Toshiba-Chef. Die Höhe des Verlusts sei ziemlich gering, er sei nicht beunruhigt. Im laufenden Geschäftsjahr sei die PC-Sparte auf dem Weg, einen Betriebsgewinn von 14 Milliarden Yen zu erzielen.

Der Bereich hatte in der Vergangenheit die aggressive Geschäftspolitik der US-Rivalen Dell Inc und Hewlett Packard zu spüren bekommen, erreichte aber im abgelaufenen Geschäftsjahr die Gewinnzone. Ein Umstrukturierung hatte gegriffen.

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