Verluste
Harter Winter setzt Autobauern in den USA zu

Ein besonders harter Winter hat den Autobauern in den USA stark zugesetzt. Mit kräftigen Rabatten kämpfen die Marken gegen größere Verluste. Volkswagen halfen jedoch auch solche Maßnahmen nicht.
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DetroitVolkswagen verliert in den USA weiter an Boden. Im Februar sackte der Absatz dort um 13,8 Prozent auf 27.112 Fahrzeuge ab, wie der Konzern am Montag mitteilte. Wegen des anhaltend kalten und schneereichen Winters gab es auch bei anderen Herstellern Einbußen, doch fielen diese deutlich geringer aus als beim europäischen Branchenprimus.

Da sich die Kunden gegen Ende des Monats von kräftigen Preisnachlässen aber doch noch in die Autohäuser locken ließen, liefen die Geschäfte auf dem US-Automarkt im Februar insgesamt lebhafter als erwartet.

Dank der hohen Nachfrage nach seinen Gelände-Wagen verkaufte Chrysler elf Prozent mehr Autos. Daimler steigerte den Absatz in den USA um 3,8 Prozent. Insgesamt verkauften die Stuttgarter 24.971 Wagen der Marken Mercedes und Smart.

Dagegen ging der Absatz von GM im zweiten Monat des Jahres um ein Prozent auf 222.104 Fahrzeuge zurück. Ford verbuchte ein Minus von sechs Prozent auf 183.947 und Toyota von vier Prozent auf 159.284 Wagen. Bei BMW fielen die Verkäufe um 4,4 Prozent auf 24.476 Fahrzeuge. Während die Marke BMW gefragt war, erwies sich der Mini als Ladenhüter - von den Kleinwagen rollten 43 Prozent weniger zu den Kunden.

VW leidet seit einiger Zeit unter sinkenden Verkaufszahlen auf dem zweitgrößten Automarkt der Welt. Denn die Wolfsburger überarbeiten ihre Modelle für den Geschmack der US-Kundschaft zu langsam.

Gefragte Fahrzeuge wie Geländewagen oder Pick-ups boten sie bislang nicht an. Zudem wurden den Deutschen zuletzt Mängel bei der Qualität und bei der Ausstattung nachgesagt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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