Verlustreiche Solarfirma
Aleo Solar findet Investor

Bis März 2014 ist die Finanzierung von Aleo Solar noch gesichert. Spätestens dann braucht das Solarunternehmen einen neuen Investor. Aber offenbar ist dieser bereits gefunden. Es gebe „fortgeschrittene Gespräche“.
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DüsseldorfDie beim Mutterkonzern Bosch in Ungnade gefallene Solartochter Aleo Solar hat unter einer Reihe von Kaufinteressenten einen Favoriten ausgemacht. Das Management sei „in fortgeschrittenen Gesprächen mit einem Investor“, sagte ein Sprecher. Der Interessent nehme derzeit die Bücher unter die Lupe (Due Dilligence). Die übrigen möglichen Investoren stünden derweil „standby“. Der Anteilsverkauf solle im Laufe des zweiten Halbjahres über die Bühne gehen.

Der Elektroriese Bosch hält 90,7 Prozent an Aleo. Im Frühjahr zog der Konzern einen Schlussstrich unter das für Milliarden Euro zusammengekaufte, verlustreiche Solargeschäft und stellte unter anderem Aleo auf die Verkaufsliste. Die Finanzierung der defizitären Solartochter ist noch bis März 2014 gesichert.

Die Aleo-Aktie schnellte am Dienstag zweitweise um über 50 Prozent auf 13,60 Euro und markierte damit ein Jahreshoch. Im Tagesverlauf sank der Wert auf 10,20 Euro - immerhin noch ein Aufschlag von knapp 13 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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