Verlustreicher Neubau
Ternium könnte für Thyssen-Krupp-Stahlwerk bieten

Thyssen-Krupp hat möglicherweise Interessenten für sein Stahlwerk in Brasilien gefunden. Laut eines Berichts könnte der Stahlkonzern Ternium ein Angebot abgeben. Doch von dem ist Thyssen-Krupp offenbar nicht begeistert.
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Sao PauloDer italienisch-argentinische Stahlkonzern Ternium könnte einem Zeitungsbericht zufolge ein Angebot für das verlustreiche Thyssen-Krupp-Stahlwerk in Brasilien vorlegen. Die Höhe des Gebots sei aber so unattraktiv, dass Thyssen-Krupp den Verkaufsprozess mehrere Monate aussetzen könnte, berichtete die Zeitung „Valor Economico“ am Freitag ohne Angaben von Quellen. In der Zwischenzeit könnten der brasilianische Stahlkonzern CSN und die staatliche Entwicklungsbank BNDE ein Angebot für das Werk in Brasilien und die ebenfalls zum Verkauf gestellte Thyssen-Krupp-Anlage in den USA vorbereiten.

Ein Thyssen-Krupp-Sprecher sagte, der Prozess laufe planmäßig, wollte sich aber zu Details nicht äußern. CSN und BNDES lehnten einen Kommentar ab, während Ternium zunächst nicht zu erreichen war. Der Konzern ist einer der beiden größten Anteilseigner des brasilianischen Stahlkonzerns Usinas Siderúrgicas de Minas Gerais. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person widersprach gegenüber Reuters dem Zeitungsbericht, wonach Thyssen-Krupp nur zwei Gebote vorliegen habe. Für die Anlage in den USA haben Weltmarktführer Arcelor-Mittal und der japanische Stahlkonzern Nippon Steel eine Offerte vorgelegt, hatte Reuters aus Verhandlungskreisen erfahren.

Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger hat eine Entscheidung über den Verkauf bis Mai in Aussicht gestellt. Die Werke haben dem Konzern Milliardenverluste bereitet. Bis Ende des Geschäftsjahres 2012/13 (per Ende September) will der Konzern die Transaktion über die Bühne bringen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Plan, what plan?

    Plan was make and sell steel with profit, then restructure operations and hope, then not sell them, then announce deal in 2012, then impair value of assets (but not too much, so as to keep the schein-wert high), then open bidding to another round because of inadequate offers...

    Each time the incredible ThyssenKrupp PR dept said that the process was running according to plan. (Better to keep silent and let people wonder if you are off plan but full of BS, than to issue press releases or statements and remove all doubt.)

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