Verpackungshersteller
Gerresheimer legt zu

Der Verpackungshersteller Gerresheimer hat im dritten Quartal mehr verdient als erwartet und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. In einigen Bereichen lief es besonders gut.
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HB DÜSSELDORF. Das Geschäft mit Insulin-Stiften, Asthma-Inhalatoren und vorfüllbaren Spritzen sei der größte Wachstumstreiber gewesen, erklärte Gerresheimer am Mittwoch. Auch die steigende Nachfrage nach Kosmetikverpackungen habe sich positiv ausgewirkt.

Umsatz und Gewinn fielen besser aus als von Experten prognostiziert: Im Zeitraum Juni bis August steigerte der für die Pharma- und Kosmetikindustrie produzierende Konzern den Umsatz - bereinigt um den verkauften Bereich technische Kunststoffsysteme - um 9,5 Prozent auf 259,4 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 28 Prozent auf 53,3 Mio. Euro zu. Netto blieben 14,1 Mio. nach einem Verlust von vier Mio. Euro vor Jahresfrist. Analysten hatten einen Umsatz von 255 Mio. Euro erwartet und einen Gewinn von zehn Mio. Euro.

Angesichts der gut laufenden Geschäfte bekräftigte Firmenchef Uwe Röhrhoff seine Jahresprognose: Der Umsatz soll um drei bis vier Prozent steigen, die operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) auf 19,5 bis 20 (2008/09: 19,2) Prozent.

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