Verschreibungsfreie Gesundheitsprodukte
Johnson & Johnson schluckt Pfizer-Sparte

Pfizer ist seine Sparte für verschreibungsfreie Gesundheitsprodukte und Arzneien los. Um das Milliarden-Geschäft haben eine ganze Reihe von Konzernen gebuhlt, jetzt steht der Sieger fest: der US-Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson.

HB NEW YORK. Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer hat sich abschließend mit dem Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J) auf den Verkauf der Sparte für rezeptfreie Gesundheitsprodukte geeinigt. Der Preis betrage 16,6 Mrd. Dollar in bar, teilte Pfizer am Montag vor US-Börsenbeginn mit.

Das Geschäft, zu dem beispielsweise die Mundwasser-Marke Listerine gehört, machte 2005 einen Umsatz in Höhe von 3,9 Mrd. Dollar. Pfizer hatte bereits im Februar mitgeteilt, das Unternehmen erwäge einen Verkauf oder eine Abspaltung des Geschäfts. Konzern-Chef Hank McKinnell hatte außerdem kürzlich gesagt, der Konzern habe einige „sehr starke Offerten“ für die Sparte erhalten.

Anfang Juni hatte es in mit der Verkaufsauktion vertrauten Kreisen geheißen, für das Geschäft seien Offerten über 14 Mrd. Dollar und mehr von den Konzernen Johnson & Johnson, Glaxo Smithkline sowie Reckitt Benckiser eingegangen. Glaxo-Smith-Kline-Chairman Chris Gent hatte gesagt, der britische Pharmariese sei interessiert, die Pfizer-Sparte „zu einem passenden Preis“ zu erwerben. Aus mit der Verkaufsauktion vertrauten Kreisen war zudem verlautet, Bayer und Novartis seien aus dem Bieterverfahren ausgeschieden.

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