Verschuldung sinkt
Heideldruck halbiert seinen Nettoverlust

Heidelberger Druck arbeitet sich in Trippelschritten aus der tiefen Krise heraus. Der weltgrößte Druckmaschinenhersteller konnte im abgelaufenen Quartal den Nachsteuerverlust auf 36 Millionen Euro halbieren.
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HB STUTTGART. Bei wieder steigenden Erlösen verringerte sich der operative Verlust ohne Sondereinflüsse zwischen Juli und September ebenfalls deutlich auf sechs Mio. nach einem Minus von 65 Mio. Euro vor Jahresfrist. Die Verschuldung drückte der mit Manroland sowie Koenig & Bauer konkurrierende Konzern in den vergangenen drei Monaten nach einer Kapitalerhöhung deutlich um 386 Mio. Euro nach unten.

Das kam Heideldruck jedoch teuer zu stehen: Das Finanzergebnis erhöhte sich unter anderem wegen Einmalaufwendungen zur Schuldentilgung auf minus 52 Mio. Euro, im Vorjahr hatte der Konzern lediglich ein Minus von 27 Mio. Euro verbucht. Der Umsatz legte mit Rückenwind durch den zwischenzeitlich schwachen Euro im zweiten Quartal um 27 Prozent auf 633 Mio. Euro zu, wie Heidelberger Druck bereits Mitte Oktober bekanntgegeben hatte.

Am Ende dieses Geschäftsjahres will der im vergangenen Jahr nur mit Staatshilfe vor dem Aus gerettete Bogendruckmaschinenhersteller operativ ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen. Nach Steuern werde jedoch wegen der weiterhin anfallenden Zinskosten abermals ein Verlust anfallen, bekräftigte der Vorstand seine bisherigen Prognosen.

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