Versicherung abgeschmettert
Millionenklage gegen Zigarettenhersteller unzulässig

Eine französische Versicherung wollte vier Zigarettenhersteller mit einer Millionenklage überziehen. Das hat ein Gericht nur verhindert, indem es die Klage als unzulässig abwies.

HB SAINT-NAZAIRE. Die Sozialversicherungskasse wollte 18,7 Millionen Euro einklagen, weil die vier Unternehmen für die Krankenkosten von Rauchern verantwortlich seien und die Gefahren des Rauchens herunterspielten.

Das Gericht in Saint-Nazaire war jedoch der Auffassung, dass die Kassen zwar nach Unfällen, nicht aber nach Erkrankungen juristisch gegen die vermeintlichen Urheber vorgehen könnten.

Die vier Hersteller, darunter Philip Morris und Altadis, hatten argumentiert, nur der Staat oder die nationale Krankenversicherung seien zu einem solchen Schritt befugt. Das Urteil war bei anderen Krankenversicherungen, die auch gegen Zigarettenhersteller vorgehen wollten, mit Spannung erwartet worden. „Das ist eine sehr schwere Niederlage“, sagte der Anwalt der Kasse, Francis Caballero, „man sieht daran, dass wir hier nicht wo weit sind wie die USA.“

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