Versicherungskonzern
Allianz Deutschland baut weniger Stellen ab als geplant

Die Allianz baut weniger Arbeitsplätze in Deutschland ab als zu Beginn des Konzernumbaus angekündigt, kündigte Deutschland-Chef Gerhard Rupprecht in einem Interview an. Zu den Geschäftsaussichten des Unternehmens äußerte sich Rupprecht zurückhaltend.

HB FRANKFURT. Statt 5700 Arbeitsplätze werde die Allianz bis zu 4900 Stellen streichen, sagte Allianz-Deutschland-Chef Gerhard Rupprecht im Gespräch mit der "Wirtschaftswoche". Es seien neue Aufgaben hinzugekommen, so sei zum Beispiel der Direktversicherer Allianz24 aufgebaut und Mitarbeiter aus EDV-Töchtern wieder eingegliedert worden, hieß es zu Begründung. Zudem werde der Personalabbau ein Jahr länger dauern als geplant.

Zurückhaltend äußert sich der Deutschland-Chef zur Entwicklung des Geschäfts in diesem und im nächsten Jahr. "Man kann nicht damit rechnen, dass wir 2010 größere Wachstumsraten sehen.", sagte er. Derzeit seien erste Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren. "In der Sachversicherung sehen wir bisher keine Einbußen, das Firmengeschäft entwickelt sich noch sehr stetig. Aber in der Lebensversicherung registriere ich eine Zunahme an Storni von Privatleuten. Dort machen sich Kurzarbeit und Erwerbslosigkeit schnell bemerkbar".

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