Versorger
Enel prüft Verkauf der Erneuerbaren Energien

Der hochverschuldete italienische Energiekonzern Enel erwägt im Zuge seines Schuldenabbaus einen Teilverkauf seiner Sparte mit Erneuerbarer Energien. Theoretisch möglich sei ein Verkauf von bis zu 49 Prozent an Enel Greenpower.

HB ROM/MAILAND. Damit hielte Enel immer noch die Kontrolle über das Geschäft. Der Anteil könne entweder privat oder über einen Börsengang platziert werden, sagte Conti. Zurzeit seien aber die Bedingungen für ein IPO weniger geeignet, fügte er hinzu. Der italienische Staat ist mit 21,2 Prozent an Enel beteiligt.

Erst vor einem Monat hatte der italienische Versorger angekündigt, sich von Randgeschäften trennen zu wollen. Mit den Verkäufen will Enel bis 2010 zehn Mrd. Euro einnehmen und damit seine Schulden abbauen. Ein aggressiver Wachstumskurs hatte den Schuldenstand von Enel explodieren lassen. Ende 2008 standen Verbindlichkeiten von knapp 50 Mrd. Euro in den Büchern.

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