Versorger
Eon bestätigt Ausblick

Am Dienstag hat es RWE bewiesen, heute ist es Eon: Die großen Versorger sind weitgehend krisenfest. Eon hat seinen operativen Gewinn im dritten Quartal um acht Prozent gesteigert. Außerdem bestätigte der Konzern den Ausblick für 2008. Sorgenfrei ist Eon allerdings nicht.

HB DÜSSELDORF. Deutschlands größter Energieversorger Eon bleibt auf Wachstumskurs. In den ersten neun Monaten dieses Jahres steigerte das Unternehmen dank der neu erworbenen Beteiligungen in Spanien, Italien und Russland seinen Konzernumsatz um 22 Prozent.

Der Energieriese bekräftigte ungeachtet der Finanzkrise seine Ziele für das Jahr 2008 und erwartet sowohl für das um außergewöhnliche Effekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) als auch für den bereinigten Konzernüberschuss einen Anstieg von fünf bis zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

E.ON-Chef Wulf Bernotat betonte, die ersten neun Monate des Geschäftsjahres hätten deutlich gemacht, dass der Konzern mit seiner Internationalisierungsstrategie in der Vergangenheit die Weichen richtig gestellt habe. „Das ermöglicht es uns, selbst in der aktuellen Finanzkrise unsere Wachstumsstrategie fortzusetzen.“

Der Umsatz ist von Januar bis Ende September um 22 Prozent auf 60,5 Milliarden Euro gestiegen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei um acht Prozent auf 7,7 Milliarden Euro verbessert worden.

Der für die Dividende entscheidende bereinigte Konzernüberschuss sei um sechs Prozent auf knapp 4,5 Milliarden Euro gestiegen. Analysten hatten einen Umsatz von 57,2 Milliarden Euro erwartet und das bereinigte (Ebit) auf 7,6 Milliarden Euro beziffert. Eon bekräftigte, das bereinigte Ebit und den bereinigten Konzernüberschuss 2008 um fünf bis zehn Prozent steigern zu wollen..

Der Konzernüberschuss vor Minderheitsanteilen sei um 42 Prozent auf 3,37 Milliarden Euro gefallen. Beim um Sondereffekte bereinigten Überschuss verzeichnete E.ON hingegen ein Plus um 6 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro.

Analysten hatten für die ersten drei Quartale im Schnitt einen Umsatzanstieg auf 57,53 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT in Höhe von 7,62 Milliarden Euro erwartet. Den Überschuss sahen sie bei 3,87 Milliarden Euro, bereinigt um Sondereffekte hatten sie unter dem Strich mit 4,42 Milliarden Euro gerechnet.

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