Versorger
Eon stößt auf Probleme bei Thüga-Verkauf

Der Düsseldorfer Energiekonzern Eon stößt nach Informationen des Handelsblatts beim Verkauf seiner Stadtwerke-Holding Thüga auf Probleme. Der bislang einzige ernsthafte Interessent, ein Konsortium von mehreren Kommunalversorgern, habe sich zerstritten.

DÜSSELDORF. Die Mannheimer MVV Energie und die Kölner Rheinenergie seien ausgestiegen, wie das Handelsblatt aus Kreisen der beiden Kommunalversorger erfuhr. Es habe Differenzen über die Pläne nach einer Übernahme gegeben. Damit hätten sich die Erfolgschancen des Konsortiums ebenso verringert wie Eons Aussichten auf eine zügige Veräußerung.

Eon prüft seit Monaten den Verkauf der Thüga. In der Holding hat der Energiekonzern rund 110 Beteiligungen an Kommunalversorgern in 90 Städten gebündelt ­ zumeist allerdings Minderheitsanteile. Die Stadtwerke und Regionalversorger kommen gemeinsam auf einen Umsatz von 15,5 Mrd. Euro und haben 3,5 Mill. Strom- und 3,9 Mill. Gaskunden.

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