Versorger
Frankreich reduziert EDF-Anteil

Der französische Staat trennt sich von einem kleinen Anteil am Versorger EDF, um das Geld in die geplante Universitätsreform zu stecken. Der Schritt könnte Millionen bringen.

HB PARIS. Nach Angaben des Finanzministeriums vom Montag sollten 45 Mill. Aktien verkauft werden, das entspreche einem Anteil von 2,5 Prozent. Bei hoher Nachfrage könne dieser Anteil auf bis zu 3,7 Prozent steigen. Händlern zufolge sollten die Aktien zu einem Preis zwischen 82,10 und 83,30 Euro verkauft werden. Die Papiere notierten bei 82,53 Euro und damit um 0,69 Prozent schwächer.

Nach Abschluss der Transaktion halte der Staat noch 83,6 Prozent des größten Atomkraftwerkbetreibers der Welt, teilte das Ministerium weiter mit. Ressortchefin Christine Lagarde bezeichnete im TV-Sender France zwei einen weiteren Anteilsverkauf 2008 als „sehr gut möglich“. 2004 war gesetzlich festgelegt worden, dass der Staat mindestens 70 Prozent an EDF halten muss.

Die Platzierung war weithin erwartet worden, nachdem Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy am Donnerstag entsprechende Pläne angekündigt hatte. Insgesamt sprach er von fünf Mrd. Euro, die in das Bildungswesen investiert werden sollen.

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