Versorger
Iberdrola schraubt Ziele herunter

Der spanische Versorger Iberdrola hat dank der amerikanischen Energy East im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres operativ mehr verdient als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei um neun Prozent auf knapp zwei Milliarden Euro gestiegen.

HB MADRID. Der Umsatz kletterte um 21,3 Prozent auf 7,623 Mrd. Euro. Zum Zuwachs beigetragen hätten vor allem Energy East, Scottish Power sowie die Sparte für Erneuerbarer Energien. Iberdrola hatte 2008 das US-amerikanischen Energieunternehmen Energy East erworben und nun zum ersten Mal in seine Bilanz mit einbezogen.

Unter dem Strich ging das Ergebnis um 34,2 Prozent auf 793 Mio. Euro zurück. Im Vorjahresquartal hatte Iberdrola aufgrund eines Anteilverkaufs an der portugiesischen Ölfirma Galp einen zusätzlichen Gewinn von 500 Mio. Euro verbucht. Zudem habe eine rückläufige Nachfrage sowie niedrigere Großhandelspreise das Geschäft auf dem Heimatmarkt belasteten, hieß es.

Im laufenden Geschäftsjahr will Iberdrola weiterhin 4,2 Mrd. Euro investieren, allerdings sollen die Schulden von 34,2 Mrd. Euro unter anderem durch Verkäufe in Höhe von rund 2,5 Mrd. reduziert werden. Die Ziele für das laufende Geschäftsjahr milderten die Spanier etwas ab. Nun erwartet das Unternehmen nur noch einen Zuwachs bei den Ergebnissen. Zuvor waren sie von einem starken Anstieg ausgegangen. Die Aktie legte bis zum Mittag um 1,93 Prozent auf 5,81 Euro zu.

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