Versorger Nuon
RWE plant offenbar Milliarden-Zukauf in den Niederlanden

Laut eines Zeitungsberichts will der Essener Energiekonzern RWE beim niederländischen Versorger Nuon einsteigen. Das Unternehmen ist auf dem Markt des Nachbarlandes eine Größe.

HB DÜSSELDORF. RWE strebe eine strategische Beteiligung an, berichtete die „Berliner Zeitung“ am Dienstag. Ob RWE möglicherweise auch eine Komplettübernahme anstrebt, sei offen. Der aus den Niederlanden stammende RWE-Chef Harry Roels hat dem Zeitungsbericht zufolge den Milliarden-Zukauf eingefädelt und vom Aufsichtsrat grünes Licht für weitere Verhandlungen erhalten.

RWE wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. „Gerüchte kommentieren wir grundsätzlich nicht“, sagte ein Sprecher.

Die Amsterdamer Nuon hält 35 Prozent am niederländischen Strom- und Gasmarkt und setzt mit 10 000 Beschäftigten rund 5 Mrd. Euro um. Nuon ist derzeit voll in öffentlicher Hand: 67 Prozent entfallen auf die Provinzen Gelderland, Friesland und Noord-Holland, 10 Prozent auf die Stadt Amsterdam, 23 Prozent teilen sich 59 Kommunen. Die holländische Regierung plant, durch eine Entflechtung die heimischen Versorger für private Investoren zu öffnen.

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