Versorger
Offenbar Streit in der RWE-Spitze

Im Streit um den Bau neuer Atomkraftwerke will der Aufsichtsrat des Energiekonzerns RWE nach einem Magazinbericht die Kompetenzen des Vorstands beschneiden.

HB FRANKFURT. Das Magazin "Der Spiegel" berichtete am Samstag vorab, der Aufsichtsrat wolle in einer der nächsten Sitzungen beschließen, dass große Sachanlageinvestitionen wie Kraftwerke nicht allein vom Vorstand, sondern auch vom Aufsichtsrat beschlossen werden müssen. Eine RWE-Sprecherin wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Hintergrund für das Vorhaben sei ein seit Wochen schwelender Streit über die Absichten von Vorstandschef Jürgen Großmann, sich mit RWE am Bau neuer Atomkraftwerke unter anderem im bulgarischen Belene zu beteiligen. Dagegen hätten diverse Kontrolleure in einer Sonderaufsichtsratssitzung vor wenigen Wochen Bedenken geäußert. Dies hatte Großmann ignoriert und darauf verwiesen, dass Sachanlageinvestitionen wie der Bau von Kraftwerken in die Verantwortung des Vorstands fielen.

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