Versorger
RWE darf Offshore-Windpark bauen

Der Energieversorger RWE hat von der britischen Regierung die Genehmigung für den Bau eines Offshore-Windparks vor der Küste von Nordwales erhalten. Es dürfte einer der größten Windparks weltweit werden.

HB ESSEN. Der Windpark Gwynt y Môr (walisisch: Wind im Meer) mit einer installierten Leistung von 750 Megawatt könne als einer der größten Offshore-Parks weltweit jährlich über eine halbe Million Haushalte in Großbritannien mit Strom versorgen, wie RWE Innogy, die Sparte für Erneuerbare Energien, am Mittwoch in Essen mitteilte.

Zum Investitionsvolumen äußerte sich RWE nicht. Marktkreise gehen jedoch davon aus, dass es sich um ein Volumen von etwa 2,25 Mrd. Euro handeln dürfte. 200 Turbinen in der Größe zwischen drei und fünf Megawatt sollen installiert werden. Mit dem Bau kann den Angaben zufolge nach derzeitigem Planungsstand 2011 begonnen werden. Die vollständige Inbetriebnahme ist für 2014 vorgesehen.

In Großbritannien ist RWE zudem an dem 60-MW-Park North Hoyle vor Nordwales beteiligt, ganz in der Nähe soll 2009 der 90-MW-Windpark Rhyl Flats in Betrieb gehen. Darüber hinaus ist RWE am Bau des 500 MW-Offshore-Windparks Greater Gabbard vor der Ostküste Englands beteiligt, der ab 2010 den ersten Strom liefern soll. Auch in den Niederlanden und vor der deutschen Küste bewerben sich die Essener an Offshore-Projekten. Generell gibt es vor der deutschen Küste schon zahlreiche Genehmigungen, aber bisher noch keine realisierten Offshore-Windparks. Auch Eon und Vattenfall engagieren sich in der Windkrafterzeugung auf hoher See.

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