Versorger
Studie: Windpark-Ziele unerreichbar

Windkraftanlagen auf hoher See werden einer Studie zufolge zumindest mittelfristig weniger Energie liefern als erhofft. Während die Bundesregierung bislang davon ausgehe, dass die Offshore-Anlagen im Jahr 2025 eine Leistung von bis zu 25 000 Megawatt (MW) bereit stellten, hielten Branchenexperten lediglich 16 000 MW für realistisch.

HB FRANKFURT. Das teilte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC) am Donnerstag auf Basis einer aktuellen Studie mit. Dafür hatte PwC 26 Führungskräfte der Offshore-Branche befragt.

"Die Offshore-Windenergie ist zweifellos ein enormer Wachstumsmarkt. Doch gibt es noch viele Unwägbarkeiten bei der Anlagentechnologie, der Anbindung an die Stromnetze und nicht zuletzt der Anlagenwartung", sagte Heiko Stohlmeyer, PwC-Finanzierungsexperte für erneuerbare Energien. Riskante Investments seien im gegenwärtigen Finanzmarktumfeld nur schwer zu realisieren

Derzeit seien 16 der 29 in Nord- und Ostsee genehmigten Offshore-Projekte in Besitz von Energieversorgungsunternehmen. Während für die großen Konzerne eine Finanzierung aus Unternehmensmitteln möglich sei, setzten andere Unternehmen auf eine Refinanzierung ihrer Investition durch Erträge aus dem Windpark. In der aktuellen Situation an den Finanzmärkten ließen sich Kapitalgeber allerdings nur zögerlich darauf ein, heißt es in der Studie.

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