Vertrag mit Arrow Therapeutics
Novartis schliesst neues Lizenzabkommen

Der Pharmakonzern Novartis und die britische Arrow Therapeutics arbeiten künftig zusammen. Sie haben ein Lizenzabkommen im Bereich der Behandlung des Respiratorischen Syncytial Virus (RSV) abgeschlossen.

HB ZÜRICH. Bei dem Abkommen gehe es um die Entwicklung und den Verkauf des von Arrow entwickelten Inhibitors für kleine Moleküle „A60444“ für die Behandlung von RSV, teilte die auf die Entdeckung und Entwicklung von Arzneimitteln gegen Infektionen spezialisierte Arrow am Donnerstag mit.

RSV sei die Ursache für ein Fünftel aller weltweiten Infektionen des unteren Respirationsatraktes und sei eine ernste Bedrohung für sehr junge, ältere und immungeschwächte Menschen. Es gebe keine andere wirkungsvolle Behandlung, so Arrow. RSV sei bei Babies, wo es eine schwere Bronchiolitis hervorrufe, bestens bekannt. Derzeit gebe es nur einen bedeutenden Wirkstoff, der aber nur prophylaktisch verwendet werde. Der grösste Teil der Patienten bleibe unbehandelt.

Gemäss Vertragsbestimmungen werde Novartis den grössten Teil der weiteren Entwicklung und die gesamten Vermarktungsaktivitäten für das Kombinationspräparat übernehmen, das derzeit die klinische Phase II Studien durchlaufe. Sämtliche zukünftigen Arbeiten würden von Novartis finanziert.

Arrow werde eine Vorauszahlung von zehn Mill. Dollar zusätzlich zu den Etappen-Zahlungen von bis zu 217 Mill. Dollar für den Erfolg der laufenden und zukünftigen Entwicklung und Vermarktung des Produktes erhalten, sowie Lizenzgebühren auf die Produktverkäufe, die angemessen seien für ein Kombinationspräparat, das Phase IIa Studien durchlaufe. Das Abkommen enthält Rechte auf Back-Up Kombinationspräparate von A60444, sowie ein Recht zur ersten Verhandlung über Follow-up Kombinationspräparate mit einem anderem, chemischen Aufbau, die derzeit bei Arrow in Entwicklung seien.

Arrow Therapeutics wurde 1998 gegründet und konzentriert sich ausschliesslich auf die Entdeckung und Entwicklung von neuartigen Arzneimitteln gegen Infektionen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in London und beschäftigt etwa 60 Mitarbeiter.

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