Vertragsunterzeichnung
EQT ist bei MTU auf der Zielgeraden

Der Vertrag über den Verkauf der Daimler-Chrysler-Tochter MTU Friedrichshafen an den schwedischen Finanzinvestor EQT wird nach Informationen aus Finanzkreisen wahrscheinlich in dieser Woche unterzeichnet.

hz/pk HB FRANKFURT. Der Kaufpreis liege nicht über 1,7 Mrd. Euro, hieß es in verhandlungsnahen Kreisen. In der Branche war zuletzt über eine Summe von bis zu 1,9 Mrd. Euro spekuliert worden.

Der Aufsichtsrat des Autokonzerns hatte am Freitag grünes Licht für einen Verkauf gegeben. Daimler will den Abschluss aber erst bekannt geben, wenn die Unterschriften unter den Vertrag gesetzt wurden. „Es wird nur noch über Details geredet, nicht mehr über grundsätzliche Fragen“, sagte ein Insider. Es sei fast so gut wie ausgeschlossen, dass der Verkauf noch scheitert. Ein Daimler-Sprecher lehnte einen Kommentar ab.

Neben EQT waren zuletzt noch der US-Finanzinvestor KKR mit Dubai Capital sowie der MAN-Konzern im Rennen um den Dieselmotorenhersteller vom Bodensee. MAN-Chef Hakan Samuelsson hatte aber vergangene Woche die Chancen der Münchener nur noch als gering bezeichnet. Zum Verkaufspaket gehören auch Teile des US-Motorenbauers Detroit Diesel. MTU produziert mit rund 6 700 Beschäftigten Motoren für Schiffe, Bahnen, Militär- und Baufahrzeuge sowie Energieversorgungsanlagen.

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