Verwaltung
Chrysler streicht 1 000 Stellen

Der drittgrößte US-Autobauer Chrysler will 1 000 Stellen in der Verwaltung abbauen. Grund seien Absatzschwierigkeiten bis Ende September, sagte eine Firmensprecherin am Mittwoch in Detroit. Auch Chryslers Konkurrenten leiden unter den derzeitigen Schwierigkeiten auf dem US-Markt.

HB DETROIT. Mit der Maßnahme reagiere das Unternehmen, das vom Finanzinvestor Cerberus kontrolliert wird, auf die schwierige Lage auf dem US-Markt, so die Sprecherin weiter. Chrysler kämpft wie auch seine Rivalen General Motors, Ford und Toyota mit der sinkenden Nachfrage nach schweren Pick-Ups und Geländewagen in den USA. Sie ist als Reaktion auf steigende Benzinpreise und die Hypothekenkrise eingebrochen. Chrysler hat in diesem Jahr einen Rückgang seines Umsatzes um 19 Prozent hinnehmen müssen und bereits die Schließung eines Werkes in St. Louis angekündigt.

Der Deutsche Autobauer Daimler hatte vor einem Jahr rund 80 Prozent der Anteile an der verlustreichen Tochter Chrysler an den Finanzinvestor Cerberus verkauft.

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