Volkswagen
Beim Golf stimmt die Rendite nicht

Laut Medienberichten hat die noch nicht mal eingeführte sechste Ausgabe des VW-Erfolgsmodells Golf an einer ganz entscheidenden Stelle einen Schwachpunkt: dem möglichen Gewinn. Demnach musste Volkswagen die Gewinnprognosen für das neue Modell kräftig nach unten korrigieren - hat aber angeblich schon einen Plan B.

HB FRANKFURT. Bereits vor der Markteinführung bereitet der neue VW Golf dem Wolfsburger Volkswagen-Konzern einem Magazinbericht zufolge Kopfzerbrechen. Die sechste Auflage des Erfolgsautos werde nicht die erwarteten Gewinne einfahren, berichtete der "Spiegel" am Samstag vorab. Ursprünglich sollte der Golf VI eine Marge von acht Prozent einfahren, hieß es in dem Bericht. Vor zwei Wochen hätten VW-Berechnungen aber ergeben, dass wohl nur 3,4 Prozent vom Umsatz in der Kasse blieben. Gegenüber dem ursprünglichen Renditeziel würde das 600 Millionen Euro weniger Gewinn bedeuten, meldete der "Spiegel" weiter.

VW-Chef Martin Winterkorn habe daher das Renditeziel neu auf mindestens fünf Prozent gesetzt, von diesem wolle er nicht abrücken. Um die Golf-Gewinne auf ein ausreichendes Niveau zu heben, habe Winterkorn entschieden, dass der neue Golf in Nordamerika, Brasilien und Australien nicht verkauft werde, weil dort die Wechselkursentwicklung zu Verlusten geführt hätte, hieß es in dem Magazinbericht.

"Wir werden unsere Zielrendite beim Anlauf des neuen Golf erreichen", sagte dagegen ein VW-Sprecher am Samstag. Nach Reuters-Informationen liegt diese Zielrendite bei fünf Prozent.

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