Volkswagen Erstes Konzept eines selbstfahrenden Autos vorgestellt

Volkswagen hat am Vorabend der Automobilmesse in Genf sein erstes Konzept eines selbstfahrenden Autos vorgestellt. Das Sedric (self-driving car) getaufte Fahrzeug soll die Zukunftsstrategie des Konzerns repräsentieren.
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VW-Chef Matthias Müller stellt Sedric vor, das erste vollautomatisierte Auto des Konzerns. Quelle: AP
Matthias Müller

VW-Chef Matthias Müller stellt Sedric vor, das erste vollautomatisierte Auto des Konzerns.

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Genf/WolfsburgDer VW-Konzern will künftig mehr Taktgeber für neue Entwicklungen seiner Marken sein. Am Vorabend der Automobilmesse in Genf präsentierte der Konzern am Montag sein erstes Konzept eines selbstfahrenden Autos, das keinen menschlichen Fahrer mehr braucht. Damit wollen die Wolfsburger die Entwicklung von sogenanntem automatisierten Fahren vorantreiben – laut Experten ein künftiger Wachstumsbereich für die Automobilbranche.

„Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Der Volkswagen Konzern wird auch in Zukunft keine Autos bauen. Diese Aufgabe ist bei den Marken bestens aufgehoben“, sagte Vorstandschef Matthias Müller auf einer Konzernveranstaltung. „Aber unser Concept Car steht für ein neues Selbstverständnis und für eine neue Form der Zusammenarbeit und des Know-how-Transfers im Konzern.“ Es sei das erste Auto im Konzern, das für autonomes Fahren konzipiert sei, das keinen Menschen als Fahrer benötige.

Porsche zahlt seinen Beschäftigten Bonus von 9.111 Euro
Porsche
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2016 konnte Porsche das beste Jahr der Firmengeschichte vermelden, die Profitabilität stieg um etwa zehn Prozent. Gemessen daran fiel die Bonus-Anhebung bei der VW-Tochter sogar relativ gering aus. Dies liegt auch an dem Sparkurs, den die Wolfsburger Konzernlenker wegen des Dieselskandals einschlagen mussten.

Porsche-Chef Oliver Blume
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Die Mitarbeiter dürfen sich nach dem guten Geschäftsjahr über einen hohen Bonus freuen. Jeder Beschäftigte in Deutschland bekomme 9111 Euro als Sonderzahlung. Vor einem Jahr lag die Extrazahlung noch bei 8911 Euro. Die Zahl ist eine Anspielung auf das Sportwagen-Modell 911. Den Bonus erhalten 21.000 Beschäftigte an den deutschen Porsche-Standorten, ob Ingenieur, Mitarbeiter am Produktionsband, Wachmann, Kantinenpersonal oder Putzfrau.

Daimler
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Die Zeiten stürmischen Wachstums sind für Daimler vorerst wieder vorbei. Trotz eines Umsatzplus von 3 Prozent auf 153,3 Milliarden Euro belastete ein Gewinneinbruch im letzten Quartal 2016 im Nutzfahrzeuggeschäft die Bilanz. Auch wenn sie etwas kleiner ausfällt – die Beschäftigte von Daimler erhalten für 2016 eine satte Prämie.

Daimler-Chef Dieter Zetsche
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Jeweils 5400 Euro zahlt Daimler 130.000 in Deutschland nach Tarifvertrag Beschäftigten im April 2017 extra. Im Vorjahr betrug die Prämie noch 5650 Euro.

BMW
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Nach zwölf Jahren an der Spitze muss BMW den Titel des größten Oberklasse-Autobauers der Welt an Mercedes abgeben. Rund 2,0 Millionen Wagen mit weiß-blauem Emblem lieferten die Bayern an Kunden weltweit aus (plus 5,2 Prozent). Die Beschäftigten erhalten für 2016 trotzdem eine höhere Erfolgsbeteiligung als Daimler. Ein Facharbeiter am Band des bayerischen Autobauers bekommt im Schnitt mehr als zwei Monatsgehälter.

BMW-Chef Harald Krüger
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8095,50 Euro je Mitarbeiter werden im Mai ausbezahlt, weitere 900 Euro in die Altersvorsorge gesteckt, wie ein BMW-Sprecher erläuterte. Im Vorjahr erhielten die Tarifmitarbeiter 8375 Euro, allerdings ohne Beitrag zur Altersvorsorge.

Volkswagen
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Die 120.000 VW-Mitarbeiter im Haustarif sollen trotz der immensen Kosten für den Dieselskandal für das Jahr 2016 eine Erfolgsbeteiligung von voraussichtlich rund 2900 Euro bekommen. Wie üblich wurde bereits ein Abschlag Ende November an die Mitarbeiter gezahlt, mit dem Mai-Entgelt soll nun der Rest folgen.

Das Konzeptauto soll auf Knopfdruck vollautomatisch vor dem Haus vorfahren und seine Insassen automatisch ans Ziel fahren. Das Sedric (self-driving car) getaufte Fahrzeug solle die Bedeutung des vollautomatisierten Fahrens in der Zukunftsstrategie des Konzerns unterstreichen, hieß es. „Viele Elemente und Funktionen dieses Concept Cars werden wir in den kommenden Jahren in den Fahrzeugen unserer Marken wiederfinden“, sagte Müller.

Schwerpunktmäßig ist die Entwicklung neuer Modelle bei den zwölf Fahrzeugmarken von VW angesiedelt, künftig will der Konzern aber stärker als Ideengeber auftreten. VW hatte im Rahmen seiner bis 2025 ausgelegten Strategie auch eine dreizehnte Marke gegründet – Moia genannt. Sie soll künftig moderne Formen der Automobilnutzung wie Car-Sharing oder Taxidienstleistungen über Apps anbieten. Die Vorstellungen reichen dabei hin bis zu vollständig autonom fahrenden Taxiflotten.

Volkswagen hatte auch als Reaktion auf den Dieselskandal einen grundlegenden Konzernumbau eingeleitet. VW will dabei neben Mobilitätsdienstleistungen auch die Elektromobilität massiv ausbauen. Auch automatisiertes Fahren gehört zu den Zukunftsthemen der gesamten Branche.

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  • dpa
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