Volkswagen EU setzt Frist für Details in Abgas-Affäre

Die EU setzt Volkswagen in der Abgas-Affäre scheinbar ein Ultimatum: Offenbar muss der Konzern innerhalb von zehn Tagen Details im CO2-Skandal offenlegen. Der Druck auf das Unternehmen wächst von allen Seiten.
Laut Medien hat die EU von VW in den nächsten zehn Tagen Einzelheiten im CO2-Skandal gefordert. Quelle: Reuters
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Laut Medien hat die EU von VW in den nächsten zehn Tagen Einzelheiten im CO2-Skandal gefordert.

(Foto: Reuters)

BerlinDie Europäische Kommission setzt einem Medienbericht zufolge Volkswagen eine Frist, Einzelheiten im CO2-Skandal zu nennen. Der Wolfsburger Konzern erhalte für die Übermittlung der Informationen zehn Tage Zeit, berichtet das „Wall Street Journal“ (WSJ) am Montag.

Der Konzern hatte in der vergangenen Woche eingeräumt, bei 800.000 Fahrzeuge Verbrauch und CO2-Ausstoß manipuliert zu haben. Europas größter Autokonzern steckt in der tiefsten Krise seiner Geschichte, seitdem bekannt ist, dass in großem Stil Diesel-Abgaswerte manipuliert wurden.

In Europa ruft Volkswagen deshalb 8,5 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten. Weltweit ermitteln Behörden gegen den Konzern, Anwälte sammeln Munition für Schadensersatzforderungen. Viele Besitzer eines VW-Dieselfahrzeugs haben sich tief verärgert über die Manipulationen gezeigt. Sie hätten schließlich einen Extrapreis für die Autos gezahlt, die umweltfreundlich sein sollten. Die 1000 Dollar entsprechen etwa 930 Euro.

  • dpa
  • rtr
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