Volkswagen-Führungsstreit: Piëch und Winterkorn treffen sich

Volkswagen-Führungsstreit
Piëch und Winterkorn treffen sich

Nach dem der Machtkampf im VW-Konzern offen ausgebrochen ist, sollen nun Gespräche folgen. Nach Handelsblatt-Informationen treffen sich Piëch und Winterkorn. Betriebsratschef Osterloh ruft zur Beilegung des Streits auf.
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FrankfurtVolkswagen-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch und Vorstandschef Martin Winterkorn setzen sich an einen Tisch. Nach Handelsblatt-Informationen soll es in den kommenden Tagen ein Treffen zwischen den beiden mächtigen Managern geben. Dabei soll es auch um die Aussagen von Piëch gehen.

Am Freitag hatte Piëch mit dem Satz „Ich bin auf Distanz zu Winterkorn“ für Aufregung im Volkswagen-Konzern gesorgt. Zuvor galt es als ausgemachte Sache, dass Winterkorn nach dem Ende seines Vertrages als Vorstandschef im Jahr 2016 Piëch auf dem Posten des obersten Aufsehers beerben würde. Das scheint nach aktuellem Stand kaum mehr denkbar.

Neben dem Gespräch von Piëch und Winterkorn ist in den kommenden Tagen zudem ein Treffen der Familien Piëch und Porsche geplant. VW-Aufsichtsrat Wolfgang Porsche hatte am Sonntag Piëchs Machtspiele kritisiert. Er ist ein Cousin Piëchs und zugleich Aufsichtsratschef der Porsche SE, die mit 51 Prozent die Mehrheit an Volkswagen hält. Der nächste gemeinsame öffentliche Auftritt von Piëch und Porsche dürfte die VW-Hauptversammlung am 5. Mai in Hannover werden.

Bernd Osterloh, der mächtige Betriebsratschef von Volkswagen und ebenfalls Mitglied des Aufsichtsrats, rief zur Beilegung des Führungsstreits auf. „Wir plädieren dafür, dass wir uns nun wieder dem Unternehmen und seinen 600.000 Beschäftigten zuwenden und weiter am Erfolg arbeiten, statt Debatten zu führen, die nur die Zeitungsseiten füllen“, sagte er im Handelsblatt (Montagsausgabe). Osterloh fügte hinzu: „Mit uns wird es keine weiteren Diskussionen über Personen und Funktionen geben“.

Hier finden Sie das Handelsblatt-Themenpaket zum Führungsstreit bei VW.

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  • Ich verstehe die Kritik an Wiko nicht. Piech hat eine strageische Vision vorgegeben die fast vollkommen auf Absatzzielen basiert. Wenn man Wiko nun danach beurteilt hat er bisher einen phantastschnen Job hin gelegt. Marktanteile sind seit seinem Amtsantritt in nahezu allen Berreichen gestiegen.
    USA und VW Marge werden ja immer als Grund angefehrt nur muss man hier sagen:
    -der US Markt ist sehr spezifisch. Es gibt keinen Volumenhersteller de sowohl in den USA wie auch in Europa wirklich erfolgreich ist. Um in beiden Maerkten erfolgreich zu sein bedarf es sehr unterschedlicher Produktportfolios. Bei VW geringen Volumen in den USA waere dies ein extreme kostspieliges Unterfangen. Sinnvoller waere es die US, US sein zu lassen und sich vollkommen auf die durchaus erfolgreichen Audi/Porsche Marken zu konzentrieren. Dies wuerde jedoch Piech's Absatzziele in Gefahr bringen. Hier wird demnach durchaus eine falsche Strategie gefahren die jedoch Piech zu verdanken ist
    - die VW Marge ist niedrig, das stimmt. Jedoch muss man dies im Konzernkontext sehen. VW hat ueber die letzten Jahre ihre unterschiedlichen Marken extrem standardisiert. Von den Herstellungskosten sind ein Audi und ein VW sich sehr aehnlich. der Audi erzielt jedoch gewollt deutlich hoehere Preise. Da ist es klar das der Audi hoehere Margen als der VW hat. Audi profitiert extrem von den hohen VW volumen die die anteiligen entwicklungs und fertigungskosten druecken. Anstatt Profitabilitaet der einzelnen Marken zu vergleichen sollte man sich die Profitabilitaet von Produktreihen anschauen. Dies ist nicht veroeffentlicht, jedoch ist Profitabilitaet der Autosparte durchaus gut (im Hinblick auf die starke strategische Absatzorientierung)

  • Aus dem Bericht geht leider nicht hervor, was die Ursache für die Meinungsverschiedenheit ist.

  • Mich wundert es auch, warum Herr Dr. Piech das alles so lange hingenommen hat.

    Aber die Krönung war es dann aber echt, als sich selbst noch die Volkswagen-LKW Sparte verstärkt aus Russland zurück gezogen hat. Man fragt mich echt, was Wiko sich dabei gedacht hat. Ist er denn echt schon zum ami-Liebchen verkommen.

    In Amerika nix raffen, aber den Ami blind folgen. So ein loser muss weg. Je schneller um so besser.

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