Industrie

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Volkswerft: Stralsund darf Frachter weiterbauen

Die insolvente Volkswerft Stralsund hat die Arbeit an zwei Frachtschiffen ruhen lassen müssen. Nun gibt es einen Hoffnungsschimmer: Das Wirtschaftsministerium will den Bau mit einer Garantie unterstützen.

Das im Bau befindliche, fast fertige Schiff für die Reederei DFDS liegt in einer Schiffbauhalle der P+S-Werft in Stralsund. Quelle: dpa
Das im Bau befindliche, fast fertige Schiff für die Reederei DFDS liegt in einer Schiffbauhalle der P+S-Werft in Stralsund. Quelle: dpa

StralsundFür die insolvente und weitgehend stillgelegte Volkswerft Stralsund gibt es neue Hoffnung. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsministerium hat am späten Freitagabend kurz vor Auslaufen einer Kreditvergabefrist grünes Licht für den Weiterbau von zwei nicht fertiggestellten Ro-Ro-Frachtern für die dänische Reederei DFDS gegeben.

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Die Fertigstellung des 195 Meter langen Schiffes werde vom Land mit einem Massekredit in Höhe von 43,5 Millionen Euro als Garantie unterstützt, sagte ein Ministeriumssprecher der Nachrichtenagentur dapd. Zuvor hatte der Insolvenzverwalter der P+S Werften, Berthold Brinkmann, einen entsprechenden Vertrag mit DFDS als "endverhandelt" vorgelegt. Eine Unterschrift liegt aber noch nicht vor.

Gegen die Fertigstellung der Schiffe haben weder die EU-Kommission, noch eine beauftragte Wirtschaftsprüfgesellschaft und ein herangezogener Schiffbausachverständiger Einwände erhoben. Nach Angaben von Brinkmann sollen die Bauarbeiten am 2. Januar wieder aufgenommen werden.

Experten gehen davon aus, dass mit dem Wiederanfahren des Werftbetriebs durch eine neue Betreibergesellschaft die Chancen für den Verkauf der Volkswerft steigen.

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