Volle Bücher
Rohrhersteller Amitech will an die Börse

Der sächsische Rohrproduzent Amitech sieht trotz der Krise gute Chancen. Die Bücher seien gut gefüllt und die Aussichten vielversprechend, sagt Hartmut Ludwig, Vizepräsident der saudi-arabischen Muttergesellschaft Amiantit. Um Wachstum zu finanzieren, will sich das Unternehmen Geld an der Börse besorgen.

HB DRESDEN. "In drei Jahren soll die europäische Gruppe an die Börse gebracht werden", so Ludwig weiter. Trotz der Wirtschaftskrise zeichnete er ein positives Bild für die Amitech Germany GmbH. "Rohre werden einfach immer gebraucht", zeigte sich Ludwig überzeugt.

Das Unternehmen produziert in Mochau nahe Meissen mit 240 Mitarbeitern seit über zehn Jahren glasfaserverstärkte Kunststoffrohrsysteme (GFK-Rohre). Die Nachfrage hat laut Ludwig zwar aktuell etwas nachgelassen. Die Auftragsbücher seien aber noch gut gefüllt und die Aussichten vielversprechend. Nach dem Winter sollte die Nachfrage wieder anziehen, sagte Ludwig. "Der Sanierungsbedarf an Rohren ist da, aber viele Firmen halten sich derzeit zurück, weil die Finanzierung unsicher ist", erklärte der Vizepräsident der 1968 im arabischen Dammam gegründeten Amiantit.

Mit einem Jahresumsatz von gut einer Milliarde Euro und 30 Standorten in 19 Ländern gehört die Gruppe nach eigenen Angaben zu den führenden Rohrherstellern der Welt. Amitech kam zuletzt in Deutschland auf einen Jahresumsatz von 48 Millionen Euro. 2008 nahm der Umsatz in den Vertriebsgebieten von Amitech nach Unternehmensangaben um 20 Prozent zu.

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