Der schwedische Lastwagenbauer Volvo
hat im zweiten Quartal vom guten Nutzfahrzeugmarkt in Osteuropa, Asien und Südamerika profitiert. Doch in anderen Regionen gab es Schwierigkeiten.
Indische Volvo-Fabrik in Hosakote. Das Geschäft des LKW-Bauers in den Schwellenländern läuft gut. Foto: ap
HB STOCKHOLM. Das operative Ergebnis sei in der Zeit von April bis Juni um 17 Prozent auf 7,19 Mrd. schwedische Kronen (760 Mill. Euro) gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Stockholm mit. Der Umsatz legte 13 Prozent auf 80,43 Mrd. Kronen zu. Unter dem Strich verdiente der weltweit zweitgrößte Nutzfahrzeughersteller 5,15 Mrd. Kronen. Das war ein Fünftel mehr als im Vorjahreszeitraum.
Verkauft wurden laut den Angaben 69 754 Nutzfahrzeuge zwischen April und Juni - das waren 24 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2007. Vor allem in Osteuropa, Asien und Südamerika sei der Absatz gestiegen. Die Märkte in den USA und Japan seien dagegen schwach geblieben, sagte der Chef der Volvo
Gruppe, Leif Johansson. Auch in Europa litt das Geschäft. So musste der Autobauer unter anderem wegen der hohen Spritpreise einen Auftragsrückgang um 54 Prozent hinnehmen.
Volvo
bekräftigte dennoch seine Erwartungen: So rechnet der Fahrzeughersteller mit einem zehnprozentigen Wachstum des europäischen Lastwagenmarktes und einer stagnierenden Entwicklung in Nordamerika.

