Vor allem USA und Westeuropa betroffen
DuPont streicht 3 500 Stellen

Der amerikanische Chemiekonzern DuPont will weltweit 3 500 Stellen streichen und damit sechs Prozent seiner Belegschaft abbauen. Das teilte DuPont am Montag mit. Der Stellenabbau soll bis Ende 2004 erfolgen. Die Hauptauswirkungen werden in den USA und Westeuropa zu spüren sein.

HB WILMINGTON. Das Unternehmen gab nicht bekannt, an welchen Standorten Stellen wegfallen sollen. Etwa 3000 Mitarbeiter sollten durch Abfindungsprogramme frei gesetzt werden, weitere 500 frei werdenden Stellen nicht wieder besetzt werden.

DuPont will durch die Stellenstreichungen und andere Kostensenkungsmaßnahmen bis 2005 jährlich rund 900 Mill. Dollar (750 Mio Euro) einsparen. Dabei sollen durch den Stellenabbau 325 Mill. Dollar an jährlichen Kosten wegfallen. Da die meisten Streichungen Mitte 2004 erfolgen werden, werde sich rund rund die Hälfte der jährlichen Ersparnisse bereits im laufenden Jahr niederschlagen, hieß es.

DuPont erwartet für das zweite Quartal eine einmalige Sonderbelastung von 17 Cent bis 19 Cent je Aktie. Sie werde zum größten Teil beim Personalabbau anfallen, erklärte Chemieriese.

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