Industrie

_

Vor dem Machtwechsel: Die Schwächen von Hochtief

Heute tagt der Aufsichtsrat des Baukonzerns Hochtief. Die Mitarbeiter fürchten, dass der spanische Großaktionär ACS die Kontrolle übernimmt und der künftige Chef ein Kürzungsprogramm durchdrückt. Hochtiefs Schwächen.

Bild 3 von 10

... Die Zusage hielt nicht lange. Im September 2010 stockte ACS auf, erst auf über 30 Prozent, schließlich auf über 50 Prozent. Und nun wollen die Spanier die ganze Macht. Das Problem: Der vermeintlich starke Ankeraktionär ist nicht stark. Er leidet unter hoher Verschuldung, schreibt rote Zahlen. Der spanische Heimatmarkt kollabiert. Nun ist die Unruhe des Jahres 2007 wieder da, Mitarbeiter fürchten die Zerschlagung.

Ganz anders sieht die Situation bei Bilfinger aus. Zwar ist auch dort ein Großaktionär an Bord. Vor gut einem Jahr kaufte Cevian Capital 12,6 Prozent der Papiere. Doch bisher bleibt es ruhig. Konzernchef Roland Koch gelingt es offenbar gut, Cevian zufriedenzustellen.

Bild: dapd