Vor dem Start der internationalen Fahrradmesse IFMA in Köln
Umsatz in Fahrradbranche rückgängig

In diesem Jahr verkaufen Händler rund 200 000 weniger Fahrräder als noch im vergangenen Jahr. Der Grund: Konjunkturkrise und schlechtes Wetter. Die Fahrradbranche in Deutschland setzt künftig verstärkt auf Serviceleistungen.

HB KÖLN. „Im vergangenen Jahr ist mit 4,9 Mill. Fahrrädern ein Gesamtumsatz von 1,7 Mrd. Euro erzielt worden. Der Umsatz in diesem Jahr wird leicht rückläufig sein“, sagte Rolf Lemberg, Verbandschef der Zweirad-Industrie (ZIV), vor Beginn der Internationalen Fahrradmesse IFMA (16.- 19.9.) in Köln. Der Fachhandel wolle sich daher durch Service und Wartung profilieren, sagte der Verbandschef des Deutschen Zweiradhandels Hans-Friedrich Thoben.

Die Nachfrage nach Fahrrädern habe bis zum August wegen des schwachen Konsumklimas und schlechter Wetterbedingungen im Vergleich zum Vorjahr zurückgelegen. Die Stückzahlen in diesem Jahr werden demnach bei 4,7 Mill. liegen.

Es gebe bei der Nachfrage eine Polarisierung. Der Verbraucher greife immer öfter sowohl zu hochwertigen Rädern als auch zu sehr günstigen Discountangeboten. „Der Durchschnittspreis für Fahrräder wird in diesem wie auch im vergangenen Jahr bei 344 Euro liegen“, sagte Lemberg.

Von den rund drei Millionen im ersten Halbjahr ausgelieferten Fahrrädern stammten rund die Hälfte aus dem Ausland, vor allem aus Osteuropa und Asien. Dies sei ein Zuwachs von fast vier Prozent. „Die Einfuhr aus Asien bereitet der Industrie Sorge, weil es sich um besonders preisaggressive Produkte handelt“, sagte Lemberg.

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