Vor Ende der Annahmefrist
Demag-Übernahme durch Terex bleibt fraglich

Der US-Konzern Terex scheint nicht genügend Anteile des Kranbauers Demag erwerben zu können. Nur einen Tag vor Ende der Annahmefrist ist man von den benötigten 50 Prozent noch weit entfernt.
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DüsseldorfDie geplante Übernahme des Düsseldorfer Kranbauers Demag Cranes durch den US-Konzern Terex steht auf der Kippe. Bis zum Abend des 29. Juni - einen Tag vor Ablauf der Annahmefrist - wurden dem Baumaschinenkonzern 11,48 Prozent der Demag-Anteile angedient, wie Terex am Donnerstag mitteilte. Damit ist Terex-Chef Ronald DeFeo weit von seinem Ziel entfernt, mehr als 50 Prozent an Demag zu übernehmen, auch wenn erfahrungsgemäß viele Papiere noch in den letzten Stunden vor Ablauf eines Angebots verkauft werden. Die Annahmefrist endet am 30. Juni um Mitternacht. Das endgültige Ergebnis wird in den nächsten Tagen erwartet.

Nach wochenlanger Hängepartie hatte Terex Mitte Juni seine Offerte um 3,75 Euro je Aktie auf 45,50 Euro angehoben. Insgesamt will sich der Konzern die Übernahme nun 963 Millionen Euro kosten lassen. Der Demag-Vorstand begrüßte das höhere Angebot und die Zusagen zu Standort- und Beschäftigungssicherung und empfahl den Aktionären, das Angebot anzunehmen. Einige Großaktionäre wie Halso Lux, Allianz Global Investors oder Boussard & Gavaudan hatten sich in den vergangenen Tagen bereits von einem Teil ihrer Anteile getrennt. Credit Suisse kaufte dagegen trotz der höheren Offerte zu und übersprang erneut die Drei-Prozent-Hürde.

Größter Anteilseigner ist indes mit rund zehn Prozent die Investmentgesellschaft Cevian, die einen Vertreter in den Aufsichtsrat der Demag entsandt hat. Das Kontrollgremium hatte nach Angaben aus mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen einstimmig dem Terex-Angebot zugestimmt. Weiterer Großaktionär ist Centaurus mit rund fünf Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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