Vorhaben beim Kartellamt angemeldet
EADS baut Spionageflugzeug für die Bundeswehr

Der europäische Luftfahrtkonzern EADS plant einem Zeitungsbericht zufolge, gemeinsam mit dem US-amerikanischen Rüstungskonzern Northrop Grumman ein Unternehmen für den Bau und die Vermarktung des großen unbemannten Aufklärungsflugzeugs Eurohawk zu gründen.

HB BERLIN. Beim Bundeskartellamt sei das Vorhaben jetzt angemeldet worden, berichtete die Tageszeitung „Financial Times Deutschland“ in ihrer Mittwochausgabe. Nach Angaben eines EADS-Sprechers werde die EADS und Northrop Grumman an der neuen Eurohawk GmbH mit je 50 Prozent beteiligt sein. Das Gemeinschaftsunternehmen solle der Bundeswehr ihre ersten hoch fliegenden Aufklärungsflugzeuge liefern, hieß es in dem Bericht weiter.

Die Kosten der etwa vierjährigen Entwicklungsphase würden in Regierungskreisen auf rund 350 Millionen Euro veranschlagt. Weitere rund 300 Millionen Euro würde die Beschaffung von fünf Eurohawk-Systemen kosten. Der Eurohawk ist die europäische Version des US-Modells Global Hawk von Northrop Grumman. Die Maschine ist weltweit eines der größten unbemannten Flugzeuge. Die Spannweite von mehr als 38 Metern ist größer als bei einer Passagiermaschine vom Typ Boeing 737.

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