Vorkehrungen für Abfindung
Finanzpolster für das Merck-Management

Das US-Pharmaunternehmen Merck & Co hat für seine leitenden Manager ein Paket weit reichender Abfindungszahlungen beschlossen, das im Fall einer mehrheitlichen Übernahme oder Fusion in Kraft tritt.

HB NEW YORK. Unter bestimmten Umständen würden das Führungskomitee und weitere stellvertretende Manager - insgesamt rund 230 Mitarbeiter - ein Hilfspaket erhalten, teilte das US-Unternehmen am Montag mit. Dieses Paket würde außer Geld Leistungen für die Gesundheitsversorgung sowie eventuelle Rentenleistungen und Hilfen bei der Finanzplanung beinhalten.

Merck hatte im September sein umsatzstarkes Arthritis-Medikament Vioxx vom Markt nehmen müssen, nachdem eine Studie bei längerfristiger Einnahme ein erhöhtes Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko für Patienten ergeben hatte. Die Rücknahme hatte die Aktien des Unternehmens erheblich belastet, und Merck hat seitdem etwa 25 Mrd. Dollar an Börsenwert verloren.

Merck kündigte an, das Hilfspaket käme zum Tragen, wenn sich die Kontrolle über die Firma ändere. Das wäre der Fall, wenn 20 % des Unternehmens übernommen würden, der jetzige Vorstand nicht mehr die Mehrheit eines neuen Vorstandes ausmache oder bei einer Auflösung von Merck. Auch im Falle einer Fusion, einer Konsolidierung oder einer Restrukturierung käme das Abfindungspaket in Betracht.

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