Vorstandschef Höptner
Teldafax-Sanierung ist greifbar

Für den Energieversorger Teldafax ist die Stabilisierung der Finanzlage nach Unternehmensangaben durchaus realistisch. Vorstandschef Höptner sieht im Zuge der Sanierung das Vertrauen der Banken zurückkehren.
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Berlin/Troisdorf

Der Sanierer Hans-Gerd Höptner sieht gute Chancen, den in Schieflage geratenen Energieversorger Teldafax wieder flottzumachen. Nach der Liquiditätskrise des Unternehmens aus Troisdorf bei Bonn gewinne Teldafax allmählich das Vertrauen der Banken zurück, sagte Höptner - seit 10. März Teldafax-Vorstandschef - der "Welt am Sonntag". Und: "Wir stehen im Grunde nicht schlecht da." Teldafax habe rund 100 Millionen Euro Außenstände. Von 700.000 Strom- und Gaskunden seien fünf Prozent - rund 36.000 Kunden - abgesprungen, was "sehr überschaubar" sei.

Der Energiedienstleister hatte sich als Billiganbieter einen Namen gemacht, war aber durch seine Preispolitik in eine finanzielle Schieflage geraten. Das Unternehmen mit 660 Mitarbeitern sei zwar überschuldet, sagte Höptner. "Aber wenn ich die fälligen Verbindlichkeiten und die positiven Vermögensbestandteile gegeneinander aufrechne, dann haben wir kein Problem." Die ersten Banken ermöglichten Teldafax nun wieder ein Lastschrift-Einzugsverfahren. Das habe "direkte, positive Auswirkungen auf die Liquidität", denn so würden Außenstände wieder zu Guthaben.

Teldafax drohte Ende 2010 ohne einen Investor und frisches Kapital in die Insolvenz zu geraten. Der zypriotische Fonds Prime Mark habe dem Unternehmen mit 50 Millionen Euro über die Liquiditätsprobleme hinweggeholfen, sagte der Vorstandschef der Zeitung. Teldafax steckt nach dem Eigentümer- und Vorstandswechsel mitten im Umbau. Eine neue Führungsmannschaft habe er nun zusammen, sagte Höptner, der auch andere Unternehmen saniert hatte.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Auch ich kann über diese Firma nichts Positives berichten. Meine Netzgesellschaft hatte TelDaFax zum 01.04.2011 den Lieferantenrahmenvertrag gekündigt und mir mitgeteilt, dass ich ab 01.04.2011 mir einen neuen Anbieter suchen kann bzw. vom Grundversorger beliefert werde. Vorsichtshalber habe ich dann meinen Vertrag bei TelDaFax per E-mail und nochmals schriftlich per Einschreiben mit Rückschein mit Ablauf des 31.03.2011 gekündigt. Schriftliche Bestätigung durch TelDaFax Fehlanzeige. Mein Zählerstand wurde TelDaFax per 01.04.2011 durch die Netzgesellschaft und durch mich per Mail mitgeteilt. Schlussrechnung habe ich bisher nicht erhalten. Dafür bekam ich aber am 21.05.2011 von TelDaFax eine Mahnung mit Androhung von rechtlichen Konsequenzen. Also wieder ein Schreiben aufgesetzt und per Einschreiben an TelDaFax abgeschickt. Mal sehen was jetzt passiert. Man bekommt keine Leistung, aber soll bezahlen. Die Netzgesellschaft hat mir übrigens Ende April nochmals bestätigt, dass es bei der Kündigung an TelDaFax bleibt und mir auch den neuen Gaslieferanten schriftlich bestätigt.

  • Mich würde interessieren ob die Mitarbeiter überhaupt bezahlt werden. Es würde mich nicht wundern, wenn die genauso wie die Kunden verarscht werden. Vielleicht verarschen die Mitarbeiter sich auch selber, weil sie nichts anderes gewohnt sind...

  • Bei der Rechnung von Teldafax, wieviele Kunden gekündigt haben, haben die wohl nicht die Kündigungen mitgerechnet, welche einfach ignoriert werden! Versuche seit Januar 2011 meinen Vertrag mehrfach zu kündigen! Leider erhält man nie eine Antwort! Bevor ich als Bank in ein solch unseriöses Unternehmen Geld investieren würde, würde ich lieber der griechischen Regierung einen Blankoscheck schicken!

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