Damals sagte er, ihm fehle "jegliches Vertrauen zu Porsche,
insbesondere zum Vorstandsvorsitzenden". Der VW
-Betriebsrat
streitet vor Gericht mit Porsche
über die Mitbestimmung im neuen Konzern. Der VW
-Betriebsrat
hält die 330 000 VW
-Mitarbeiter
für nicht angemessen vertreten vor allem im neuen Holding-Betriebsrat.
Der Streit geht außerdem um das VW
-Gesetz,
das vom Europäischen Gerichtshof im Herbst teilweise gekippt worden war. Die Bundesregierung will aber einige Teile des Gesetzes retten, etwa vergleichsweise große Blockaderechte der Belegschaft im Aufsichtsrat. Porsche
lehnt das ab.
Osterloh sagte jetzt, Wiedeking wolle der Belegschaft ohne Not wichtige Schutzfunktionen rauben. "Ich erinnere euch alle nur an die Anzeigenkampagne, mit der man euch besänftigen wollte. Ein einziger Satz aus dieser zeitungsseitengroßen Jubelarie macht das deutlich: Porsche
steht für soziale Errungenschaften, die nicht in Frage gestellt werden. Herr Wiedeking: Das VW
-Gesetz
ist eine solche Errungenschaft. Und deshalb sagen wir klar: Finger weg von diesem Gesetz. Wer sich gegen ein neues VW
-Gesetz
stellt, der stellt sich gegen diese Belegschaft."

