Vorzeigeprojekt: Porsche baut neues US-Hauptquartier

Vorzeigeprojekt
Porsche baut neues US-Hauptquartier

Die USA sind der wichtigste Markt für Porsche. Was bisher fehlte, war eine Zentrale, die Platz für alle Mitarbeiter bot. Das wird sich nun ändern. Und Porsche lässt sich den Neubau einiges kosten.
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AtlantaPorsche zeigt in seinem wichtigsten Markt USA mit einem neuen Hauptquartier Flagge. Das Gebäude in U-Form mit großer Glasfront und angeschlossener Teststrecke entsteht in Atlanta. Am Dienstag war Spatenstich für das rund 70 Millionen Dollar (54 Mio Euro) teure Vorzeigeprojekt. Auch der Bürgermeister sowie der Gouverneur des Bundesstaates Georgia waren gekommen und nahmen bei der Zeremonie am Morgen (Ortszeit) selbst eine Schaufel in die Hand.

Die Investition sei ein Beweis für den „Glauben in diesen sehr wichtigen Markt“, sagte Porsche-Chef Matthias Müller. Die USA sind vor China der größte Absatzmarkt für die Sportwagen-Marke. In den ersten zehn Monaten wurde Porsche hier mehr als 18 200 Wagen los, ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 13 Prozent. Damit erwies sich das Land in wirtschaftlichen schwierigen Zeiten im heimischen Europa als Stabilitätsanker.

Porsche hat seine Nordamerika-Vertrieb bereits seit 14 Jahren in Atlanta, nun werden unter einem Dach auch alle bisher auswärtigen Schwestergesellschaften untergebracht wie die Finanzsparte. Neben der Verwaltung wird der Komplex den Kundenservice beherbergen samt einer 2,7 Kilometer langen Teststrecke für die Kunden.

Die neue Zentrale entsteht direkt am Flughafen von Atlanta, einem der wichtigsten Drehkreuze der Vereinigten Staaten. „Wir erreichen von hier aus den größten Teil der US-Bevölkerung in zwei Stunden“, sagte Landeschef Detlev von Platen. In der zweiten Jahreshälfte 2014 soll die Anlage fertig sein. 400 Mitarbeiter werden hier Platz finden, 100 mehr als am bisherigen Hauptstandort.

Eigentlich hätte mit dem Bau des neuen Porsche-Hauptquartiers bereits im Herbst 2011 begonnen werden sollen; die Fertigstellung war ursprünglich für Mitte 2013 geplant. Doch die Beseitigung von Altlasten auf dem Areal ließen das Projekt hinter den Zeitplan zurückfallen. Früher stand an gleicher Stelle ein Werk des US-Autobauers Ford.

 

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