VW-Aufsichtsrat will keine Marken verkaufen „Wir sind ja schließlich kein Sanierungsfall“

Volkswagen wird keine Unternehmensteile an die Börse bringen, auch das Lkw-Geschäft nicht, stellt VW-Chefkontrolleur Hans Dieter Pötsch klar. Überhaupt sei die Lage bei den Wolfsburgern trotz Abgas-Skandal „solide“.
Der VW-Konzern will laut Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch keine Unternehmensteile verkaufen. Quelle: dpa
Volkswagen

Der VW-Konzern will laut Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch keine Unternehmensteile verkaufen.

(Foto: dpa)

FrankfurtVolkswagen-Chefkontrolleur Hans Dieter Pötsch schließt den Verkauf von Marken aus. „Wenn wir jetzt anfangen würden, irgendwelche Anteile an die Börse zu bringen oder zu verkaufen, würden wir unser Geschäftsmodell erheblich beeinträchtigen“, sagte er der „Börsen-Zeitung“. Der Konzern stehe auch uneingeschränkt zu seinem Lkw-Geschäft.

Die finanzielle Lage des vom Dieselskandal gebeutelten Wolfsburger Autobauers sei „solide“, es gebe derzeit auch keine Überlegungen zu einer Kapitalerhöhung. Der Konzern habe ein funktionierendes Geschäftsmodell. „Wir sind ja schließlich kein Sanierungsfall“, betonte Pötsch, der vor seinem Posten als Aufsichtsratsvorsitzender Finanzchef von Volkswagen war.

Das sind die meistverkauften Skoda-Modelle
Skoda Roomster
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Beim Roomster hat Skoda das letzte Kapitel eingeläutet. Die Produktion dieses Hochdach-Modells ist bereits eingestellt worden, im vergangenen Jahr wurden davon gerade noch gut 16.000 Stück verkauft. Wichtiger für Skoda wird die jetzt eingeläutete SUV-Offensive – die VW-Tochter verspricht sich von diesen neuen Modellen wie etwa dem Kodiaq deutlich mehr als vom Roomster.

Skoda Citigo
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Der kleine Citigo ist das Einstiegsmodell von Skoda in der untersten Fahrzeugklasse. Das Auto ist mehr oder minder baugleich mit den Kleinstwagen Up von Volkswagen und Mii von Seat. Der Citigo fand 2015 gut 40.000 Käufer.

Skoda Superb
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Der Superb rundet die Modellpalette bei Skoda nach oben ab. Das neue Modell hat sich zu einem wichtigen Ertragsbringer bei der VW-Tochter entwickelt. Gute Chancen hat der Superb auch als Firmenwagen – und setzt etablierte Konkurrenten gehörig unter Druck. Gut 80.000 Mal ist das Auto im vergangenen Jahr verkauft worden.

Skoda Yeti
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Das Zeitalter der Kompakt-SUV hat Skoda mit diesem Fahrzeug eingeleitet, und im kommenden Jahr dürfte das neue Modell zu erwarten sein. Der neue Yeti gehört zur aktuellen SUV-Offensive, mit der Skoda eine wichtige Lücke im Modell-Portfolio schließen will. Im vergangenen Jahr konnte Skoda knapp 100.000 Stück des Yeti verkaufen.

Skoda Fabia
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Der Kleinwagen im Polo-Format hat sich inzwischen fast überall zum Klassiker entwickelt und steht dem Rapid mit ebenfalls fast 200.000 verkauften Fahrzeugen nicht viel nach. Der aktuell angebotene Fabia ist vergleichsweise neu und dürfte erst im Jahr 2021 einen Nachfolger bekommen.

Skoda Rapid
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Der Rapid ist eher das unauffällige Brot-und-Butter-Auto aus der Skoda-Modellpalette. Immerhin ist es im vergangenen Jahr fast 200.000 Mal verkauft worden. In Europa ist das klassische Stufenheck-Modell weniger bekannt. In Schwellenländern spielt das Auto hingegen eine größere Rolle.

Skoda Octavia
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Bei Skoda würde ohne den erfolgreichen und international auch sehr bekannten Octavia nicht viel gehen. Im vergangenen Jahr hat die VW-Tochter fast die Hälfte ihres gesamten Fahrzeugabsatzes mit diesem Modell bestritten, 430.000 Mal ist dieses Auto verkauft worden. Der Golf-Konkurrent sorgt dafür, dass die Produktion bei Skoda immer gut ausgelastet ist.

Für die aktuell abschätzbaren Risiken aus der Diesel-Affäre sei „ausreichend Vorsorge getroffen“. Art und Umfang der Untersuchungen und der Zeitbedarf lägen komplett in der Hand der Ermittlungsbehörden und der von VW beauftragten US-Anwaltskanzlei Jones Day. „Wir sind nicht die Herren des Timings.“

  • rtr
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