VW-Aufsichtsratschef lobt Mitbestimmung
Piech übt indirekt Kritik an Porsche

Spannungen zwischen Volkswagen und Porsche: VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech hat Porsche indirekt mangelndes Verständnis für die starke Mitarbeitermitbestimmung im VW-Konzern vorgeworfen. Im Interview mit einem Werksmagazin lobte er die Vorteile einer stark gewerkschaftlich geprägten Konzernstruktur.

HB HAMBURG/WOLFSBURG/STUTTGART. In einem von Volkswagen am Montag vorab veröffentlichten Interview mit einem Werksmagazin verwies Piech auf die Bedeutung der Mitbestimmung der Arbeitnehmer bei Europas größtem Autokonzern und die Geschichte des Unternehmens. "Auf beides müsste man besser eingehen", sagte der Firmenpatriarch. Er trete für die stark mitbestimmte und gewerkschaftlich orientierte Unternehmenskultur von VW ein, "weil ich weiß, dass man Unternehmen auch mit der Mitbestimmung erfolgreich führen kann". Diese müsse zum Vorteil des Unternehmens und der Menschen genutzt werden.

"So brauchen Sie zwar zu Beginn manchmal etwas länger, um Ihren Weg durchzusetzen, haben dann aber 350 000 Mitarbeiter auch sicher hinter sich", sagte Piech. Auf den seit über einem Jahr zwischen den Betriebsräten von Volkswagen und Porsche erbittert geführten Streit über die Mitbestimmung in der neuen Porsche-Europa-Holding ging der Aufsichtsratschef nicht ein.

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