VW-Beschäftigte rücken von 8,5-Prozent-Forderung ab
Tarifeinigung im mexikanischen VW-Werk

Der Streik im mexikanischen Volkswagen-Werk in Puebla ist nach drei Tagen beendet worden. Die Arbeiter akzeptierten eine Lohnerhöhung von 4,5 Prozent.

HB BERLIN. Der Tarifstreit im mexikanischen Volkswagen-Werk in Puebla ist am Samstag beigelegt worden. Gewerkschaften und Unternehmensleitung einigten sich auf Lohnerhöhungen von 4,5 Prozent und weitere Vergünstigungen für die rund 10.000 Beschäftigten, wie die staatliche Nachrichtenagentur Notimex meldete. Ursprünglich hatten die Arbeitnehmer 8,5 Prozent mehr Einkommen gefordert.

Unter Vermittlung des mexikanischen Arbeitsministeriums verständigte man sich zu dem auf eine Anhebung der Sonderzahlungen um 1,6 Prozent. Die Arbeiter kehrten nach der Einigung an die Fließbänder zurück, hieß es.

Die Beschäftigten waren nach dem Scheitern mehrerer Verhandlungsrunden am Mittwoch in den Streik getreten. Es war der erste Streik der VW-Arbeiter in Mexiko seit drei Jahren. Der letzte Streik dauerte 2001 mehr als zwei Wochen.

In dem Werk südöstlich von Mexiko-Stadt produziert Europas größter Autokonzern den VW-Käfer-Nachfolger «New Beetle». 70 Prozent der Produktion sind für den Export bestimmt.

Der Durchschnittslohn der mexikanischen VW-Arbeiter beträgt bislang 291 Pesos (20,45 Euro) am Tag, das ist mehr als sieben Mal so hoch wie der Mindestlohn in Mexiko.

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