VW-Betriebsrat klagt
Porsche-Streit geht vor Gericht

Der Streit um die Mitbestimmung des VW-Betriebsrats in einer gemeinsamen Porsche-Holding soll laut Medienberichten endgültig vor Gericht entschieden werden. Demnach versucht der VW-Betriebsrat, die bisher geltende Mitbestimmungsvereinbarung komplett zu kippen.

HB MÜNCHEN. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, reichten die Wolfsburger am Donnerstag beim Arbeitsgericht Stuttgart eine Klage gegen ihren Großaktionär ein und leiteten damit ein Hauptsacheverfahren ein. Mit dem juristischen Vorstoß wolle VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh die Mitbestimmungsvereinbarung der Porsche-Holding kippen und anschließend neu verhandeln. Die Regelung sieht vor, dass die Arbeitnehmervertreter von VW und Porsche nach einer Übernahme trotz unterschiedlicher Beschäftigtenzahl gleichgestellt werden.

In der Klageschrift berufen sich die VW-Betriebsräte laut „Focus“ auf ein Gutachten, das die IG Metall beim Oldenburger Professor Thomas Blanke in Auftrag gegeben habe. Der Arbeitsrechtler komme zu dem Schluss, dass Porsche VW schon jetzt beherrsche und die Wolfsburger an den Verhandlungen zur Mitbestimmung hätte beteiligen müssen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%