Zudem drohte der Arbeitnehmervertreter mit Protestaktionen der VW
-Belegschaft:
"Wir haben Druckmittel. Am 4. Dezember auf der Betriebsversammlung werde ich der Belegschaft sicher das ein oder andere mitteilen.“
Streiks im VW
-Werk
Bratislava, wo auch die Karosserie des Porsche
-Cayenne
gefertigt wird, schloss er aus. "Wir streiken nicht gegen unser eigenes Unternehmen.“ Eine Demo vor der Porsche
-Konzernzentrale
sei allein aus Platzgründen nicht möglich, sagte Osterloh: "Auf den kleinen Porsche
-Platz
passen nur 2 000 Menschen, wir sind allein in den westdeutschen VW
-Werken
100 000.“
Mit Spott reagierte Osterloh auf die Machtansprüche von Porsche
-Chef
Wendelin Wiedeking. "Herr Wiedeking ist nicht der Eigentümer von Volkswagen.
Das sind die Familien Piech und Porsche“,
sagte der Betriebsratschef. "Herr Wiedeking ist auch nicht mehr als ein abhängig Beschäftigter, natürlich mit einem anständigen Salär.“
Porsche
Der VW
-Betriebsrat
war mit seinem Versuch gescheitert, die Eintragung der Volkswagen
-Holding
per Gericht verbieten zu lassen. Die Arbeitnehmervertreter von Volkswagen
befürchten, dass sie bei einer möglichen Übernahme in dem Gremien nicht angemessen vertreten sind, weil der Wolfsburger Konzern um ein Vielfaches mehr Beschäftigte hat als der Stuttgarter Sportwagenbauer.

