
Der einflussreiche Betriebsratschef des größten europäischen Autobauers Volkswagen spricht sich gegen weitere Zukäufe in absehbarer Zeit aus. "Wir sind jetzt zwölf Marken und müssen den Konzern erst einmal stabilisieren", sagte Bernd Osterloh dem Handelsblatt.
Das gilt insbesondere für den staatlichen Autobauer Proton aus Malaysia, an dem Volkswagen Branchenkreisen zufolge interessiert sein soll. Hintergrund: Die Niedersachsen verkaufen in der Wachstumsregion Südostasien deutlich weniger Autos als der japanische Weltmarktführer Toyota.
Volkswagen profitiert besonders von der starken Position in China. Die Pläne der Wolfsburger sind ehrgeizig: Chefaufseher Ferdinand Piëch will das Unternehmen mit Zukäufen zum führenden Mobilitätskonzern ausbauen.
Am Montag enden die Werksferien für die Beschäftigten. In Wolfsburg und Chemnitz fährt Volkswagen die Produktion des neuen Golf hoch. Der Start der siebten Generation des wichtigsten Modells entscheidet wesentlich darüber, ob der Autobauer trotz Nachfrageflaute in Europa weiter auf Wachstumskurs bleibt.
Osterloh ist gegen einen solchen Deal. "So wichtig weitere Vertriebs- und damit Produktionsstätten in Südostasien sind: Für einen Kauf von Proton in Malaysia gibt es keine Unterstützung der Arbeitnehmerseite", sagt der Betriebsratschef. Malaysia sei nicht wie Ducati in Norditalien wenige Hundert Kilometer von Audi in Ingolstadt entfernt. Volkswagens Premiumtochter Audi hatte im April den Motorradproduzenten Ducati gekauft.
Bereits Ende 2011 hatte VW den Münchener Lkw-Hersteller MAN übernommen. Zuletzt integrierte der Konzern den Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche.
Branchenkenner warnen vor der zunehmenden Komplexität des schnell wachsenden Wolfsburger Autokonglomerats. Der Konzern umfasst von Audi über Porsche bis hin zu Skoda zwölf Töchter unter einem Dach. Fast 520 000 Beschäftigte produzieren in fast 100 Werken weltweit pro Arbeitstag mehr als 34 000 Fahrzeuge.
Autoprofessor Stefan Bratzel zufolge dürfte Volkswagen in diesem Jahr 8,9 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Vergangenes Jahr waren es knapp 8,4 Millionen. Vor fünf Jahren verkaufte Europas größter Autobauer erst 6,2 Millionen Fahrzeuge.

durch den geringen eurokurs verdient vw doch kräftig. die deutschen autos sind doch in den bric staaten voll billig im moment. der osterloh sollte lieber mal die vetternwirtschaft bei vw eindämmen. für nen teilverstaatliches unternehmen ist das unakzeptabel

Super, wenn wir nur solche Kommentatoren haben, müssen wir uns nicht wundern, dass in DLD so viele Leute vom Staat profitieren wollen - zu dumm zum Nachdenken, zu faul zum Arbeiten und zu intelligent zum Selbermachen.
Vofür zahle ich eigentlich Steuern und Sozialabgaben ??? Für so Schwachköpfe - die gehören alle nach Griechenland geschickt - wer nicht arbeitet kriegt auch keine Kohle.
Aber es ist wenigstens im Sommer schön warm, na gut im Winter ist nicht alles eitel Sonnenschein, aber was schert es mich.

Ein ganz schlauer [...], der erst jetzt bemerkt dass die ganze Outsourcerei nach China der falsche Weg ist. +++ Beitrag von der Redaktion editiert +++
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