VW, BMW, Mercedes
Autobauer unter dem Stern von Donald Trump

Die deutschen Autohersteller sind wenig glücklich über die Handelspolitik des neuen US-Präsidenten Donald Trump. VW, BMW und Mercedes stehen vor Konflikten – ganz besonders wegen der deutschen Autowerke in Mexiko.
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BerlinEr ist in aller Munde, obwohl er überhaupt nicht zu den geladenen Gästen gehört. Kommt die Mauer zu Mexiko wirklich? Wird der freie Handel dauerhaft eingeschränkt? Müssen sich die Autohersteller tatsächlich auf Zölle einstellen? Vor einem Jahr drehte sich beim Neujahrsempfang des Verbandes der Automobilhersteller (VDA) alles um die Dieselaffäre bei Volkswagen. Doch an diesem Mittwochabend in einem Oldtimermuseum in Berlin-Moabit steht einzig und allein ein Mann im Fokus: US-Präsident Donald Trump und seine angekündigte neue Wirtschaftspolitik.

Bei dem einen oder anderen Branchenvertreter schien sich schon ein wenig Resignation breit zu machen. „Dann soll Trump doch seine 35 Prozent Zoll auf Autos aus Mexiko draufschlagen“, schimpfte ein ehemaliger Daimler-Manager. Die USA würden selbst zu spüren bekommen, was solche Zölle bewirken. Denn dann seien auch die drei großen US-Hersteller General Motors (GM), Ford und Fiat-Chrysler betroffen, die in großem Stil zu günstigen Preisen Teile von Zulieferern aus Mexiko beziehen.

Aber gerade die deutschen Hersteller würden Probleme bekommen, sollte Donald Trump tatsächlich die gefürchteten Zölle einführen. An erster Stelle steht Volkswagen. Das VW-Werk in Puebla, nicht allzu weit von der Hauptstadt Mexiko-Stadt entfernt, spielt eine entscheidende Rolle bei der Belieferung der Vereinigten Staaten. Etwa 200.000 Autos werden dort jährlich für US-Kunden produziert. Golf, Jetta und Beetle würden weniger Käufer finden, wenn die Autos durch Zölle auf einen Schlag um ein Drittel teurer werden.

Auch die VW-Tochter Audi bekäme Schwierigkeiten. Sie produziert in Mexiko den Geländewagen Q5, natürlich auch für die USA. Mercedes und BMW sind noch nicht ganz so weit, die Pläne für eine eigene Produktion in Mexiko sind bei den beiden süddeutschen Premiumherstellern allerdings schon sehr weit gediehen.

Immerhin können sich die deutschen Automobilhersteller der Unterstützung der eigenen Politik gewiss sein. Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) ist ein gern gesehener Gast beim Neujahrsempfang des VDA. Doch ein wenig überraschend nahm er US-Präsident Donald zunächst einmal in Schutz. Sein Prinzip „America first“ finde er nicht besonders verwerflich. Es sei eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass sich ein Politiker „zu allererst für seine eigene Bevölkerung einsetzt“.

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„Die Globalisierung ist nie eine Einbahnstraße gewesen“

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  • Leute lest das Trump Buch. Trump ist ein Konfriontationsverhandler und erst mal auf den Tisch.
    Es ist erschütternt zu sehen wie hier alle Politiker und Medien seine Meldungen tranportieren und wie a ein aufgescheuchter Hühnerhaufen darüber diskutieren.
    Damit hat er Phase eins gewonnen.
    Wir müssen ohne seine Ziele zu diskutieren unsere Ziele dagegen setzten.
    Und dann kann man Postionen austauschen.

    Nochmal es wird keine Zölle geben und schon gar die Angekündigten. Es wird eine Cash Flow Steuer gegen mit Binnenwertschöpfungszentrierung. Invetionen werden Sofortabgeschrieben. importe ignoriert. Nicht unähnlich der Mehrwertsteuer siehe Prof. Sinn.
    http://www.wiwo.de/politik/konjunktur/donald-trump-seine-steuerplaene-sind-raffiniert-nicht-schockierend/19305444.html

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

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