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12.05.2008 

Um Kosten zu sparen, soll die Fabrik neben VW-Fahrzeugen auch Modelle der Ingolstädter Premiumtochter Audi und des Stuttgarter Großaktionärs Porsche bauen.

„Wir prüfen, ob wir dort möglicherweise die nächste Generation eines SUV von Audi gemeinsam mit unseren Fahrzeugen produzieren können“, sagte Winterkorn dem Handelsblatt. „Das wäre sicher die kostengünstigere Variante gegenüber einem eigenen Audi-Werk. Deshalb bevorzuge ich sie.“ Die Neuauflagen von Audi Q7 und Porsche Cayenne würden aber nicht vor Mitte des nächsten Jahrzehnts in den USA gebaut werden können. Auch eine exklusive Fertigung der Geländewagen in den USA wird durchgerechnet.

Solange VW kein US-Werk hat, müssen Imageträger wie der kleine Geländewagen Tiguan verlustreich in die USA geschippert werden. Weitere Nischenmodelle wie die Coupévariante des Golf könnten folgen. „Wir überlegen auch, den Scirocco in die USA zu bringen“, sagte Winterkorn. VW betreibt nach der Schließung seines letzten US-Werks im Jahr 1998 derzeit nur im mexikanischen Puebla eine Produktion.

Dort soll auch der nächste Jetta gebaut werden. Die Limousinenversion des Golf ist das wichtigste Modell der Wolfsburger auf dem US-Markt. „Bereits 2010 wird aus Mexiko ein Nachfolger des Jetta kommen, der als erstes Modell exakt auf die Kundenwünsche in den USA ausgerichtet sein wird“, sagte der VW-Chef.

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