VW gegen Daimler Der Beste oder nichts

Volkswagen drängt offenbar auf eine schnelle Verpflichtung des ehemaligen Daimler-Vorstands Andreas Renschler. Das wäre eine Kampfansage an die Stuttgarter und ihren Chef Dieter Zetsche.
Update: 31.01.2014 - 12:01 Uhr 5 Kommentare

Zetsche: "Die Autos werden uns aus der Hand gerissen"

DüsseldorfZwei Konzerne streiten um eine Spitzenkraft. Der ehemalige Daimler-Vorstand Andreas Renschler wird offenbar heftig von Volkswagen umworben. Mehrere Medien berichten, dass VW den ausgewiesenen Nutzfahrzeugexperten bereits in diesem Jahr unter Vertrag nehmen will. Am Rande einer Veranstaltung in Stuttgart kommentierte VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch die Personalie noch kryptisch: „Am Ende können Sie sagen, die Besten ködern die Besten.“ Dabei wirbt eigentlich Daimler mit dem Slogan „Das Beste oder nichts“.

Lockmittel für den Daimler-Manager ist vor allem Geld: Als Teil des Pakets sollen die Wolfsburger Renschler ein beträchtliches Budget angeboten haben, meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Damit könne er mehr Leute einstellen, um die Kooperation zwischen den Marken Scania und MAN durchzusetzen, sagten Personen, die aufgrund der vertraulichen Natur der Verhandlungen namentlich nicht genannt werden wollten .

Der VW-Aufsichtsrat trifft sich Ende Februar zur nächsten Sitzung. Wie aus Kreisen der Kontrolleure verlautete, kommt die Renschler-Personalie dann auf den Tisch. Fraglich sei, ob die bei einem Unternehmenswechsel vertraglich vorgesehene Zwangspause für den Manager irgendwie zu verkürzen ist.

Länger, stärker, luxuriöser
390 kW/530 PS liefert der V12-Biturbo im neuen S600
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Als Spitzenmodell seiner Luxusklasse stellt Mercedes-Benz auf der Autoshow in Detroit (- 26.1.2014) den S 600 vor. Die Limousine wird von einem 390 kW / 530 PS starken V12-Biturbo angetrieben, der 830 Newtonmeter Drehmoment entwickelt. Das Topmodell wird ausschließlich mit langem Radstand geliefert und kommt im März in den Handel.

Die Langversion der S-Klasse kommt mit dem V12-Biturbo und noch mehr Leistung im Frühjahr auf den Markt
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Die Langversion der S-Klasse kommt mit dem V12-Biturbo und noch mehr Leistung im Frühjahr auf den Markt. Der S 600 leistet zehn kW / 13 PS mehr als sein Vorgänger. Der Hubraum wächst von 5.513 auf 5.980 Kubikzentimeter. Das maximale Drehmoment liegt bereits ab 1.900 Umdrehungen in der Minute an.

Mercedes-Benz S600 - Noch länger, noch stärker
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Erstmals verfügt der S 600 serienmäßig über Start-Stopp-Funktion, zudem erfüllt er die Euro-6-Abgasnorm. Im kombinierten Verbrauch benötigt der S 600 auf 100 Kilometer im Schnitt 11,1 Liter. Das sind 21 Prozent weniger als der Vorgänger (14,1 l/100 km).

Unter anderem LED-Scheinwerfer, das „Magic Body Control“-Fahrwerk mit Fahrbahn-Scan-Funktion, aktiver Spurhalte-Assistent oder der aktiver Totwinkel-Assistent hat der S600 an Bord
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Das Flaggschiff der Baureihe bringt unter anderem serienmäßig das LED-Intelligent Light-System, das „Magic Body Control“-Fahrwerk mit „Road Surface Scan“ sowie das Fahrassistenz-Paket Plus mit. Letzteres umfasst den Spurhalte- und aktiven Totwinkel-Assistenten, einen Kreuzungs- und mit Lenk-Assistent sowie den „Stop & Go“-Piloten.

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Die S-Klasse verfügt zudem serienmäßig über den „Collision Prevention Asist Plus“. Neben dem adaptiven Bremsassistenten, der bereits ab 7 km/h Schutz vor Kollisionen bietet, verfügt dieses System über eine zusätzliche Funktion: Bei anhaltender Kollisionsgefahr und ausbleibender Fahrerreaktion kann das System bis zu Geschwindigkeiten von 200 km/h nun auch eine autonome Bremsung durchführen und so die Unfallschwere mit langsamer fahrenden oder anhaltenden Fahrzeugen verringern. Bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h bremst das System auch auf stehende Fahrzeuge und kann bis 40 km/h Auffahrunfälle vermeiden.

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Wie bei einem Smartphone können mit dem neuen, optionalen Touchpad alle Funktionen der Head-Unit per Fingergeste bedient werden. Zudem erlaubt das Touchpad die Eingabe von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen mittels Handschrift, und zwar für jede verfügbare Sprache.

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Auf Wunsch ist für die S-Klasse ein Head-up-Display verfügbar. Das System informiert unter anderem über Geschwindigkeit, Tempolimits und Navigationsanweisungen.

Derzeit würden Rechtsberater prüfen, wie die Dauer der Wechselsperre zur Konkurrenz in Renschlers Daimler-Vertrag minimiert werden könne, heißt es weiter. Offenbar solle damit argumentiert werden, dass die Leitung des Nutzfahrzeuggeschäfts nicht im direkten Wettbewerb mit dem Pkw- Geschäft von Daimler stehe, wo er jüngst tätig war.

Ein schneller Wechsel zum Konkurrenten würde Daimler-Chef Dieter Zetsche bloßstellen. Denn der hatte auf einer Veranstaltung in München gegenüber dem „Handelsblatt“ „in absehbarer Zeit“ einen raschen Wechsel Renschlers ausgeschlossen. Wie lange dem 55-Jährigen die Hände gebunden sind, ließ Zetsche offen. Ein Daimler-Sprecher hatte am Donnerstag bestätigt, dass es in Renschlers Vertrag eine Wettbewerbsklausel gebe, die ihm einen Wechsel für eine bestimmte Zeit verbiete. Der Zeitraum könne sechs Monate umfassen, aber auch bis zu einem Jahr. Zu den Fristen in Renschlers Vertrag wollte sich der Sprecher nicht äußern. Solche Regelungen sind üblich, ihre Schärfe hängt auch am Konkurrenzdruck der jeweiligen Branche. Das Bauen von Autos und das Herstellen von Software beispielsweise gelten als äußerst wettbewerbsintensiv.

Piëchs Ziel ist die Weltspitze
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5 Kommentare zu "VW gegen Daimler: Der Beste oder nichts"

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  • Piëch ist wirklich der Beste.

    Zetsche ist nichts weiter als der Zögling von Edzard Reuter, welcher der grösste Kapitalvernichter in der deutschen Industrie war (Schrempp war fast noch schlimmer).


    Armer Daimler:
    erst Reuter (100 Mia DM Verlust), dann Schrempp (100 Mia EUR Verlust), dann Zetsche: Entwicklungsleiter der Umkipp-A-Klasse, Verantwortlicher für die Maybach-Pleite, zu später Verkauf von Chrysler-20 Mia EUR Verlust, China-Vertrieb vermasselt, China- Produktions-Ausbau verpennt, Sponsoring der anachronistischen Formel 1....und dann auch noch die Bevorzugung des überheblichen Herrn Ayerle (Kunstname Dr. Bernhard).

    Der Beste (Renschler) ist von ihm gegangen. Jetzt hat er NICHTS !

  • Da kommt er vom Regen in die Traufe. Weg von Daimler mit ihren Qualitätsproblemen (z.B. Rost) hin zu VW mit Ihren Qualitätsproblemen ( Elektronik, Getriebe). Leider bekommen wir von der Presse AMS, Motorwelt was anderes verkauft als die Wirklichkeit wiederspiegelt.
    Unterhalten sie sich mal mit freien Werkstätten zur Qualität dieser Fahrzeuge, die sind froh das es DB und VAG gibt, da haben die immer genug zu tun.

  • @Kampfrichter

    Haben Sie vielleicht schon einmal in Erwägung gezogen, dass Herr Piech der Beste ist? Oder spricht da vielleicht bei Ihnen auch ein wenig Neid? Und dass Herr Piech alle Topmanager verbrennt ist wohl auch nicht so ganz nach zu vollziehen

  • "Das wäre eine Kampfansage an die Stuttgarter und ihren Chef Dieter Zetsche."

    Piech, der Krieger, kennt nur Kampfansagen: an die weltweite Fahrzeugbranche gesamt (will Erster werden), an das Premiumsegment speziell (Audi will Erster werden), an die LKW-Branche (will Erster werden), an Fiat (will Alfa) usw. Der Mann kann in seinem übersteigerten Ehrgeiz (er fühlt sich ja als Bester) offenbar nur im Kampfmodus agieren. Renschler sollte wissen: Wer sich mit ihm einlässt, wird mit ziemlicher Sicherheit verbrannt (siehe Hartz,Pischetrieder und viele andere Manager).

  • "Volkswagen drängt offenbar auf eine schnelle Verpflichtung des ehemaligen Daimler-Vorstands Andreas Renschler."

    Volkswagen, Daimler, BMW, Toyota, General Motors,... etc.

    Gibt es da wirklich einen Unterschied oder gehören die alle zusammen und keiner weiss es?

    Seit 100 Jahren hat sich an den Autos die uns als "neu" verkauft werden, nichts außer dem Designs geändert!

    Die Grundtechnik ( Otto- bzw. Dieselmotor ) ist über 100 Jahre alt!!!

    Sind wir wirklich nicht in der Lage, in 100 Jahren einen neuen Antriebsmotor zu entwickeln, weg vom Öl?

    Oder ist das vielleicht nicht gewollt?

    Gibt es einen Antigravitationsantrieb? ( Bsp. Ufo )

    Der russische Wissenschaftler Dr. Eugene Podkletnov entdeckte 1994 zufällig an der technischen Universität von Tampere in Finnland, wo er angestellt war, bei einem Experiment eine Möglichkeit die Erdanziehung abzuschirmen.

    Als Dr. Podkletnov 1994 seine Entdeckung bekannt gab, wurde er von der Universität sofort entlassen und alle seine Unterlagen zerstört!!

    Warum macht eine Universität das?

    Was ist mit kosmischer Energie bzw. freier Raumenergie? ( Dr. Yoshiro Nakamats, Nikola Tesla )

    Ist sie nicht gewollt?

    Prof. Dr. Claus W. Turtur Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften Schreibt:

    "Auch wenn ich die praktische Nutzung der neuen sauberen Energie der freien Raumenergie bereits erfolgreich im Labor nachweisen konnte - ich habe meine Forschungsarbeiten einstellen müssen. Das ist schade, denn die saubere Energie wäre für die Menschen eigentlich wichtig."

    Warum MUSSTE auch Prof. Dr. Claus W. Turtur seine Arbeit einstellen?

    Warum erfahren wir nichts davon in den gleichgeschalteten Massenmedien?

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