VW-Hauptversammlung „Harter Wind bläst uns ins Gesicht“

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VW hält an den Zielen für 2013 fest

Die Prognose für das Gesamtjahr hielt Volkswagen trotz aller Absatzwidrigkeiten stabil. Man sei „grundsätzlich zuversichtlich, dass wir im weiteren Jahresverlauf an Fahrt aufnehmen können“, sagte VW-Chef Winterkorn. Das operative Ergebnis des Vorjahres soll erneut erreicht werden.

Winterkorn wiederholte sein Statement, mit dem der Automanager bereits vor der heutigen Hauptversammlung die Aktionäre milde gestimmt hatte. „Der Volkswagen Konzern steht – allen konjunkturellen Unwägbarkeiten zum Trotz – zu seinen Zielen für 2013“, sagte Winterkorn.

Zum Ausblick gab es kaum Kritik der Aktionäre. Für das abgelaufene Jahre erhielt Winterkorn sogar Lob: Er gratuliere ihm zu den ganz hervorragenden Zahlen, sagte Hansgeorg Martius von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK). In die Kritik geriet der Volkswagen-Vorstandsvorsitzende dann aber doch noch. Die Dividende von 3,50 Euro je Stamm- und 3,56 Euro je Vorzugsaktie sei zu niedrig. Martius mahnte eine größere Ausschüttung an, „wenn sie nicht jedes Jahr drei Marken kaufen“.

Auch die Vorstandsvergütung beim Autobauer beschäftigte die Anteilseigner, obwohl die Verdienste von Winterkorn und Co. Anfang des Jahres gedeckelt wurden. Winterkorn erhält danach 14,5 Millionen Euro pro Jahr mehr als fünf Millionen Euro weniger, als ihm nach den ursprünglichen Regeln zugestanden hätte. Ob der Verzicht groß genug sei, fragte Aktionärsschützer Hocker. Friedrich-Wilhelm Schlichting von der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre schlug vor, die gekürzte Summe sozialen Zwecken zuzuführen, statt sie im Konzern zu belassen.

 

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3 Kommentare zu "VW-Hauptversammlung: „Harter Wind bläst uns ins Gesicht“"

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  • Unsere Hartzer kosten p.a. 80 Milliarden ... das ist ein Skandal. Geld fürs Nichtstun.
    Winterkorn würde bei mir 20 Mio. Mehr bekommen.

  • ---@ GLAUBICHNICHT


    Hilfe oh Gott
    Gleich kann ich nur noch schreien.

    Wo sind wir nur schon hingekommen, wenn man Manager danach beurteilen will, was sie an Gehalt bekommen. Gott, sind denn hier echt schon so weit unten angekommen.

    Was ein Manager an Gehalt bekommt ist doch echt mega egal.
    Was zählt, ist doch wohl nur sein betrieblicher Erfolg. Bei einem Umsatz von ca. 100 mrd. Euro ist das kümmerliche Gehalt so unwichtig.

    Ekelhaft diese H4-Schamrotzer, die echt denken, Geld fällt vom Himmel.

  • 1) Heiße Luft im Hinblick auf die Tarifrunde...
    2) Wer glaubt, dass Wiko ein wirklichen Gehaltsverzicht hingelegt hat wird selig.....da wurden halt die ohnehin schon abstrusen Pensionsansprüche aufgestockt...

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