VW kann nicht aufholen
US-Autoabsatz legt weiter zu

Die Amerikaner haben im vergangenen Monat unerwartet viele Autos gekauft. Dass die Kunden in die Autohäuser gelockt werden konnten, hatte zwei Gründe. VW fährt auf dem Markt allerdings weiter hinterher.
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DetroitDie Amerikaner haben im vergangenen Monat vor allem dank starker Rabatte der Hersteller unerwartet viele Autos gekauft. Auch der Benzinpreis, der auf dem niedrigsten Stand seit vier Jahren liegt, trieb die Kunden in die Autohäuser. Bis auf Volkswagen (VW) erzielten alle großen deutschen Hersteller in den USA einen neuen Absatzrekord im August.

VW fährt auf dem boomenden Markt weiter hinterher. Die Wolfsburger verkauften mit knapp 35.200 Fahrzeugen fast 13 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Schon in den vergangenen Monaten hatte VW dort rückläufige Absatzzahlen hinnehmen müssen.

Vom Erzrivalen Toyota rollten im August dagegen 6,3 Prozent mehr Autos aus den Verkaufshäusern. Die Japaner lagen mit 246.100 Fahrzeugen knapp hinter GM. Die Opel-Mutter lieferte rund 272.400 Stück an Kunden aus, ein Minus von 1,2 Prozent. Dagegen lief es bei Chrysler rund: Die Fiat -Tochter schlug gut 198.000 Autos los – ein Zuwachs von fast einem Fünftel. Ford musste sich mit einem Plus von 0,4 Prozent auf gut 222.000 Fahrzeuge begnügen.

Im Gegensatz zur Konzernmutter glänzte die VW-Tochter Audi mit einem Rekordabsatz. Der Ingolstädter Autobauer erzielte dagegen ein Plus von 22 Prozent auf rund 17.100 Fahrzeuge. „Audi-Händler im ganzen Land verkaufen neue Modelle schon sofort, wenn sie in die Verkaufsräume hineinkommen“, sagte Audi-Manager Mark Del Rosso. Getrieben wurde der Absatz vor allem von großen Modellen wie dem Geländewagen Q7. Der Münchner Rivale BMW erzielte mit seiner Kernmarke ein Absatzplus von elf Prozent auf 27.214 Fahrzeuge. Mercedes-Benz lieferte 27.078 Fahrzeugen aus – ein Zuwachs von 9,4 Prozent. Alle drei Premium-Hersteller verkauften damit in den USA so viele Autos wie noch nie in einem August.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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